Steigende Infektionszahlen – Celle verschärft Corona-Auflagen

Celle.  Delmenhorst hat aufgrund der hohen Infektionszahlen am Sonntag alle Gottesdienste und Sportveranstaltungen abgesagt.

Die Coronazahlen in Niedersachsen steigen sprunghaft an.

Die Coronazahlen in Niedersachsen steigen sprunghaft an.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen hat der Landkreis Celle am Samstag schärfere Auflagen erlassen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritt am Samstag die Schwelle von 35 und lag laut Landesgesundheitsamt (Stand 9 Uhr) bei 43,6.

Deshalb ist nun im Landkreis die zulässige Anzahl an Teilnehmenden bei Privatveranstaltungen, Feiern und Zusammenkünften auf höchstens 25 Menschen beschränkt, teilte die Behörde mit. Auch der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden.

Bewohner sollen Treffen auf ein Minimum beschränken

Für Feste und Treffen in der Öffentlichkeit oder in Gastronomiebetrieben liegt die Höchstzahl bei 50 Menschen. Angesichts der gestiegenen Infektionszahlen sollten die Bürger im Landkreis überlegen, ob Treffen mit anderen Personen nicht auf ein Minimum beschränkt werden sollten.

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Am Samstag waren der Landesstatistik zufolge in den Landkreisen Grafschaft Bentheim, Emsland, Cloppenburg, Vechta, Oldenburg, Northeim und in der Stadt Delmenhorst der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten.

Höchstwerte gab es in Delmenhorst und in Cloppenburg

Die höchsten Werte gab es in Delmenhorst (153,4 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage) und im Kreis Cloppenburg (123,6 Fälle).

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Landesweit nahm die Zahl der laborbestätigten Fälle um 554 auf 25.453 zu. Wegen der hohen Zahl an Neuinfektionen sagte die Stadt Delmenhorst für den Sonntag alle Gottesdienste und Sportveranstaltungen ab. Für Montagvormittag lud die Stadt zu einer Pressekonferenz ein.

Leicht unter diesem 50er-Wert war wieder der Landkreis Osnabrück gefallen und lag bei 48,3 Fällen pro 100.000 Einwohnern auf sieben Tage. Allerdings lag der Kreis Osnabrück seiner eigenen Statistik zufolge mit 55,8 immer noch über diesem Wert. Unterschiede in der Statistik ergeben sich durch verschiedene Zählzeiträumen.

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