Coronavirus in der Region – hier finden Sie alle Informationen

Braunschweig.  Das Coronavirus beschäftigt Deutschland und unsere Region. Alle Fälle in der Region und worauf man jetzt achten muss, stehen in der Übersicht.

Mit Mundschutzmasken sitzen Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse eines Gymnasiums im Unterricht. Mancherorts gilt Maskenpflicht im Schulunterricht.

Mit Mundschutzmasken sitzen Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse eines Gymnasiums im Unterricht. Mancherorts gilt Maskenpflicht im Schulunterricht.

Foto: Boris Roessler / dpa

Seit Ende Dezember breitet sich das Coronavirus weltweit aus. Seinen Anfang genommen hatte die Infektion in China in der Millionenstadt Wuhan der chinesischen Provinz Hubei.

Auch in unserer Region herrscht Sorge über die schnelle Verbreitung des Virus. Deshalb fassen wir an dieser Stelle alle Informationen zusammen, die es zum Corona-Virus rund um Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter, Gifhorn, Peine, Wolfenbüttel und Helmstedt gibt.

Gibt es Corona-Tote in der Region um Braunschweig und Wolfsburg?

In Niedersachsen sind laut Landesgesundheitsamt (Stand 30. Oktober, 9 Uhr) insgesamt 747 Corona-Tote zu verzeichnen – 52 davon in Wolfsburg, 13 in Peine, 18 in Braunschweig, 11 in Salzgitter, 14 in Wolfenbüttel und 7 in Gifhorn sowie 2 Todesfälle in Helmstedt.

Wie viele Niedersachsen sind oder waren mit dem Coronavirus nachgewiesen infiziert?

Stand 29. Oktober waren laut Gesundheitsministerium in Niedersachsen 35.445 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus steigt in Deutschland weiter an. Die stets aktuellen Zahlen sind auf einer interaktiven Karte zu finden.

Was ist das Coronavirus?

Das neuartige Coronavirus oder auch „Covid-19“ für „Corona virus disease 2019“ wird durch das bis Dezember 2019 unbekannte SARS-CoV-2 ausgelöst. Der Verlauf ähnelt einer Lungenentzündung. Bei den meisten Menschen treten nur schwache Symptome auf. Die wichtigsten Symptome von Corona sind Fieber und trockener Husten.

Um einer Ausbreitung in Staaten ohne leistungsfähige Gesundheitssysteme entgegenzuwirken, rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 30 . Januar 2020 die internationale Gesundheitsnotlage aus und spricht inzwischen von einer Pandemie.

Wer wird auf das Coronavirus getestet?

Getestet werden die Menschen, die typische Symptome aufzeigen und entweder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind oder Kontakt mit einem nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen hatten. Wer beispielsweise aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, aber keine Symptome zeigt, wird nicht getestet. Rückkehrer nach Deutschland sollen nichtsdestotrotz in eine zweiwöchige Quarantäne.

Das dann wahrscheinlich negativ ausfallende Testergebnis wäre nach Angaben des Landkreises Wolfenbüttel dann nämlich kein eindeutiges und würde eine falsche Sicherheit vortäuschen. Der getestete Mensch könnte wenige Tage später doch noch erkranken und dann entsprechend positiv getestet werden.

Das Robert-Koch-Institut nennt folgende Kriterien:

  1. Akute grippeähnliche Symptome und Kontakt zu einer infizierten Person.
  2. Hinweise auf eine virale Lungenentzündung.
  3. Akute grippeähnliche Symptome bei Patienten aus einer Risikogruppe (zum Beispiel Alter über 60, Asthmatiker, Diabetiker…) oder bei Beschäftigten im Pflegebereich, in Arztpraxen und Krankenhäusern.
  4. Bei akuten grippeähnlichen Symptomen ohne Risikofaktoren soll nur bei ausreichender Kapazität getestet werden.

Welche Coronaregeln gelten in Niedersachsen?

Die neue niedersächsische Corona-Verordnung, die ab Freitag, 23. Oktober, in Kraft tritt, sieht angesichts steigender Infektionszahlen weitere Einschränkungen vor. So soll es eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr geben, wenn eine Kommune über dem kritischen Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche liegt. Hier lesen Sie alle Coronaregeln für Niedersachsen.

Coronavirus: Wer kommt in Quarantäne?

In Quarantäne kommen alle Menschen, die getestet werden UND die Menschen, die Kontakt mit einem nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen hatten. Die zuletzt genannte Gruppe ist ansteckungsverdächtig, ohne bereits krank zu sein. Das Gesundheitsamt ordnet die Quarantäne an. In der Regel sollen sich die betroffenen Menschen zu Hause isolieren. Schwerkranke werden gegebenenfalls im Klinikum isoliert.

Gibt es in Niedersachsen wegen des Coronavirus eine Maskenpflicht?

Ja, in Niedersachsen gilt eine landesweite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus. Seit dem 27. April ist das Tragen einer Maske im Nahverkehr und im Einzelhandel Pflicht.

Wer in Niedersachsen gegen die Pflicht zum Tragen einer Maske etwa beim Einkaufen oder in Bus und Bahn verstößt, dem droht ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro.

Braunschweiger Expertin- Corona-Maske nie an Kinn und Hals parken

Noch mehr zum Thema Maskenpflicht:

Die Maske ist in Niedersachsen Pflicht – Das sollten Sie wissen

VW- Maskenpflicht schon ab den Werkstoren

Maskenpflicht in Braunschweig- König Kunde hält sich dran

Kreis Helmstedt weitet die Maskenpflicht von Mittwoch an aus

Maskenpflicht im Kreis Peine – die meisten halten sich dran

Gibt es bestätigte Corona-Fälle in der Region?

In der Region gibt es mehrere bestätigte Corona-Fälle sowie Tote. Die jeweils aktuellen Zahlen finden Sie in den jeweiligen lokalen FAQ-Artikeln:

Corona: Was passiert, wenn jemand gegen Quarantäne-Auflagen verstößt?

Die Quarantäne dient dem Schutz aller Menschen vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus. Es ist daher sehr wichtig, sich an die Anordnung zu halten. Verstöße gegen eine angeordnete Quarantäne können mit einer hohen Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden. Es ist ein Bußgeld in Höhe von bis zu 25.000 Euro vorgesehen.

Wann wird man wieder aus der Quarantäne entlassen?

Wenn jemand, der gar nicht erst getestet wurde, nach 14 Tagen Quarantäne symptomfrei und gesund ist, wird die Quarantäne aufgehoben. Falls jemand positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wird ebenfalls nach 14 Tagen Quarantäne geschaut, ob der Betroffene symptomfrei ist. Dann findet vor Aufhebung der Quarantäne noch ein abschließender Test statt.

Gibt es in der Corona-Krise finanzielle Unterstützung für Unternehmen?

Dass so schnell eine Ausnahme vom Neuverschuldungsverbot in der Landesverfassung nötig sein würde, das hätten sich wohl weder Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) noch Vize-Ministerpräsident Bernd Althusmann (CDU) träumen lassen. Am Dienstag (17. März) verkündeten beide Regierungsmitglieder Seite an Seite, dass Niedersachsen 4,4 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Corona-Folgen bereitstellen will. Dabei geht es im Wesentlichen darum, die weitreichenden Folgen für die Wirtschaft des Landes zu mildern - und Geld für notwendige Ausrüstung im Gesundheitssystem zur Verfügung zu stellen.

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) kündigte am Dienstag (31. März) an, das Land Niedersachsen wolle seine S oforthilfe für unter der Corona-Krise leidende Unternehmen um rund 200 Millionen Euro aufstocken. Das Geld solle die Liquidität kleiner Unternehmen mit 11 bis 49 Beschäftigten sichern.

Wegen Corona setzt das Land das Neuverschuldungsverbot („Schuldenbremse“) außer Kraft. Das ist für Notlagen vorgesehen. „Wir werden mit aller Macht für unsere Wirtschaft kämpfen“, sagte Landesfinanzminister Reinhold Hilbers (CDU) am 25. März. Bei der NBank, die Hilfsprogramme abwickeln soll, fielen aber laut Berichten erst einmal die Server aus. Zu neuen 1,4 Milliarden Euro kommt ein erhöhter Bürgschaftsrahmen von 3 Milliarden Euro.

Auch die Städte stellen Corona-Härtefallfonds zur Verfügung – wie beispielsweise Braunschweig.

Weil die Förderbank NBank zudem von Dienstagabend (31. März) an auch Hilfsmittel des Bundes bereitstellt, wurde die bisherige Richtlinie für die Soforthilfe durch zwei neue ersetzt. Diese sehen gestaffelte Finanzspritzen vor.

Im Juni will Niedersachsen wegen Corona einen weiteren Nachtragshaushalt im Parlament vorlegen, um weitere Mittel bereitzustellen. Zuvor sollen die Auswirkungen der Mai-Steuerschätzung analysiert werden. Landesfinanzminister Reinhold Hilbers (CDU) sprach im Parlament von „erheblichen Steuerausfällen“. Das Land werde auch wieder in die Neuverschuldung gehen müssen. „Wirtschaftsfördernde Maßnahmen sind das Gebot der Stunde“, betonte Hilbers aber. Ein Prozent Wachstum bedeuteten für den Landeshaushalt 300 bis 400 Millionen Euro. Der Grünen-Finanzpolitiker Stefan Wenzel sprach von vier bis sechs Milliarden Euro, die im Landeshaushalt fehlten könnten. Gegen heftige Kritik von FDP und Grünen richtete die Koalition per Landtagsbeschluss ein sogenanntes „Sondervermögen“ zur Bekämpfung der Corona-Krise ein. Dies läuft außerhalb des Kern-Landeshaushalts.

Schließen wegen des Coronavirus die Schule und die Kitas?

Ja, Niedersachsen schlossen wegen der Ausbreitung des Coronavirus alle Schulen. Sie blieben von Montag, 16. März, an dicht.

In der Beratung zwischen Bund und Ländern am 15. April einigten sich die Politiker darauf, dass der Schulstart bundesweit ab dem 4. Mai wieder aufgenommen werden soll – und zwar schrittweise. In Niedersachsen soll der Anfang am 27. April mit den Abschlussklassen gemacht werden. Dies seien die Jahrgänge 13 und 10, sagte Ministerpräsident Weil.

Giffey- Kita- und Schulöffnung geht nur ohne Abstandsregeln

Finden wegen des Corona-Virus Veranstaltungen in der Region statt?

Nein. Bundesweit sind Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober verboten. Am 17. Juni wurde bekannt: Das Verbote für Großveranstaltungen soll nach dem Willen der Länder bis mindestens Ende Oktober bestehen bleiben – mit Ausnahmen.

Für Demonstrationen und Versammlungen unter freiem Himmel können die Behörden Ausnahmegenehmigungen erteilen.

Ab dem 8. Juni durften Kulturveranstaltungen im Freien mit bis zu 250 Besuchern stattfinden. Am 6. Juli hob die Landesregierung die Begrenzung auf 500 Besucher an. Voraussetzung für die Veranstaltungen ist weiterhin, dass die Zuschauer mindestens eineinhalb Meter Abstand zu anderen Gästen einhalten, wenn sie nicht zu einer gemeinsamen Gruppe von maximal zehn Personen gehören. Beerdigungen, Hochzeiten, Trauungen sowie andere religiöse und weltanschauliche Feiern wie Konfirmation oder Firmung sind dann grundsätzlich mit bis zu 50 Gästen möglich. Allerdings gelten dabei laut eines Sprechers des Sozialministeriums die „Allgemeinen Verhaltensregeln im öffentlichen Raum“, also ein Mindestabstand von 1,50 Meter.

Welche Anlaufstellen gibt es in der Region im Verdachtsfall auf Corona?

Allgemein gilt: Wer bei sich Symptome einer Erkrankung feststellt, sollte seinen Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren, aber nicht spontan in irgendein Krankenhaus fahren, um eine weitere Ansteckung zu vermeiden.

Für die Einwohner Wolfsburgs gibt es zusätzlich eine Informationshotline. Wolfsburger, die befürchten vom Virus betroffen zu sein, können täglich zwischen 10 und 18 Uhr unter der Telefonnummer (05361) 282828 abklären, wie sich verhalten sollen. Die Angestellten gehen mit den Anrufern einen Fragenkatalog durch und verweisen sie je nach Ergebnis an den Hausarzt, das Gesundheitsamt oder das Klinikum. Die Hotline ist auch an den Wochenenden besetzt.

Im Landkreis Gifhorn hat das kostenlose Bürgertelefon im Corona-Verdachtsfall die Telefonnummer (0800) 8282444.

In Peine ist die Corona-Notfallnummer (05171) 401-7777. Mittlerweile hat der Landkreis das Bürgertelefon ausgeweitet.

Im Kampf gegen die Coronavirus-Ausbreitung haben inzwischen in zahlreichen Landkreisen spezielle Testzentren ihre Arbeit aufgenommen. Dort, wo es noch keine solche Zentren gibt, seien mobile Testteams unterwegs, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) mit. Sie nehmen in begründeten Verdachtsfällen Abstriche von Patienten. Testzentren gibt es unter anderem in Braunschweig und in Peine.

Das Gesundheitsamt Wolfenbüttel empfiehlt für den Verdachtsfall: „Den Hausarzt oder Hausärztin anzurufen, aber zunächst nicht direkt in die Praxis zu gehen. Im Telefonat kann ein Untersuchungstermin beim Hausarzt vereinbart werden. Wenn die Hausärztin nicht erreichbar ist, etwa am Wochenende, sollte der kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 angerufen werden. Eine weitere Möglichkeit ist, das Klinikum anzurufen und den Fall schildern.“ Außerdem hat der Landkreis wegen des Corona-Virus ein Bürgertelefon geschaltet.

Die Stadt Braunschweig hat für allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus an das Gesundheitsamt ein Telefon eingerichtet. Dieses erreichen Sie unter der Nummer (0531) 4707000. Außerdem können sich Bürger außerhalb der Sprechzeiten der Hausärzte unter 116 117 an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden.

Die Helios-St.-Marienberg-Klinik Helmstedt bietet eine eigene Telefon-Hotline für Anfragen rund um das Coronavirus. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist unter (0800) 8123456 erreichbar, wie die Helios-Kliniken GmbH mitteilt.

Bundesregierung richtet Corona-Hotline ein
Bundesregierung richtet Corona-Hotline ein

Sind die Krankenhäuser der Region auf Corona-Patienten vorbereitet?

Wie Prof. Wilfried Bautsch, Chefarzt für Mikrobiologie, Immunologie und Krankenhaushygiene am Städtischen Klinikum in Braunschweig, erläutert, verfügt das Braunschweiger Klinikum über zehn Betten, die sich im Fall von Corona-Erkrankungen zur Isolierung Betroffener nach den RKI-Empfehlungen eigneten.

Bei Verdachtsfällen ist aktuell folgendes Vorgehen vorgesehen: Der Patient wird im Krankenhaus behandelt und isoliert. Das Gesundheitsamt klärt, zu wem der Patient Kontakt hatte. Treten bei Kontaktpersonen Symptome auf, müssen sich diese beim Gesundheitsamt melden und werden automatisch als krankheitsverdächtig eingestuft und getestet.

Aus dem Wolfsburger Klinikum hieß es am 18. April, dass die Intensivbetten nicht annähernd ausgelastet seien.

Auch das Helios-Klinikum in Gifhorn ist vorbereitet, denn der erkrankte Mann aus Eltze hätte ja auch Kontakt zu Menschen aus der Samtgemeinde Meinersen haben können. Das Klinikteam ist nach eigenen Angaben gut vorbereitet – eine Taskforce ist eingerichtet worden.

Zwar dürfen Krankenhäuser in Niedersachsen nach einem generellen Stopp wieder elektive – also geplante und nicht dringliche – Behandlungen vornehmen, müssen aber gleichzeitig Behandlungskapazitäten für Covid-19-Patienten freihalten, und zwar jedes fünfte Bett auf Normalstation sowie jedes vierte Intensivbett mit Beatmungsmöglichkeit.

Wie sollen sich die Menschen in der Region jetzt verhalten?

Es gibt keinen Grund zur Besorgnis – da sind sich alle Experten einig. Es bleibe bei den allgemeinen Verhaltensregeln wie regelmäßiges Lüften, häufigeres Händewaschen sowie Husten und Niesen in die Armbeuge.

Auch Unternehmen ist die Abstimmung mit dem Gesundheitsamt empfohlen: Falls es etwa zu vermehrten Corona-Fällen in einem Unternehmen komme, müsste sich der betroffene Betrieb überlegen, wie er seine Produktion aufrechterhält.

Wie kann man sich gegen das Corona-Virus schützen?

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion.

Häusliche Quarantäne: Die wichtigsten Infos auf einen Blick
Häusliche Quarantäne- Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.

Deshalb gilt als beste Schutzmaßnahme: regelmäßiges und gründliches Händewaschen. Körperkontakt und Händeschütteln sollte vermieden werden. Wer grippeähnliche Symptome hat, sollte zu Hause bleiben und einen Arzt kontaktieren. Es gilt – wie auch bei der Grippe – die Husten- und Niesetikette.

Wie berichtet die Tageszeitung über Corona?

Das schreibt Chefredakteur Armin Maus zu unseren Richtlinien zur Corona-Berichterstattung: Wie sollten Journalisten mit Corona umgehen? Berichten wir auch in dieser Zeitung zu wenig, zu viel oder gerade richtig? Die Meinungen gehen auseinander. Unser Anspruch muss sein, belastbare Informationen zu liefern, auf Übertreibungen zu verzichten, Fakten sorgfältig einzuordnen und Hintergründe zu beleuchten. Eines können wir nicht: Das Interesse unserer Leserinnen und Leser ignorieren und das Thema künstlich „niedrig hängen“. Die Online-Zugriffe auf unsere Berichterstattung zu aktuellen Corona Entwicklungen liegen bei einem Vielfachen der Werte, die andere wichtige Themen erreichen.

Dürfen wir für diese Informationen Geld verlangen? Auch diese Frage wird heiß diskutiert. Müssen bei einem so wichtigen Thema die News nicht frei zugänglich sein? Abonnenten unserer gedruckten Zeitung und unseres E-Papers führen diese Debatte nicht. Sie bezahlen uns Monat für Monat für unsere Arbeit, weil sie wissen, dass unabhängiger Qualitätsjournalismus nur auf dieser Basis möglich ist. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir haben uns verständigt, die Grundversorgung mit den Informationen zur Corona-Epidemie im Internet gratis zur Verfügung zu stellen. Das entspricht unserer Verantwortung für das Gemeinwohl.

Einen Überblick über den Stand der Dinge liefert auch unser täglich aktueller Newsletter „Post aus der Redaktion“, den Sie kostenlos abonnieren können, sowie ein weiterer Newsletter, den wir mit konkretem Bezug zu den Entwicklungen rund um die Corona-Sachlage anbieten. Die Berichterstattung in aller Breite und Tiefe bleibt aber unseren zahlenden Leserinnen und Lesern vorbehalten. Hoffen wir gemeinsam, dass die Themen rasch wieder freundlicher werden. Im Augenblick ist zu viel Angst im Spiel. Bleiben Sie gesund!

Aktuelle Informationen zur bundesweiten Entwicklung finden Sie hier.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (11)