Niedersachsen: Lokführer mit Laserpointer geblendet

Leer.  Der Lokführer eines Intercitys konnte kurzzeitig nichts sehen. Die Polizei ermittelt. Das Blenden von Lokführern ist eine Straftat.

Der geblendete Lokführer konnte kurzzeitig nichts sehen.

Der geblendete Lokführer konnte kurzzeitig nichts sehen.

Foto: Arne Dedert / dpa

Ein Lokführer ist bei Leer von Unbekannten von einem Laserpointer geblendet worden. Nun ermittelt die Bundespolizei. Wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte, hatten bereits am Freitagabend Unbekannte den Lokführer eines aus Oldenburg kommenden Intercitys mit einem grünen Laserlichtstrahl angeleuchtet. Für kurze Zeit konnte der Lokführer nicht richtig sehen.

Lokführer sah die Täter flüchten

Er erkannte aber danach, dass mehrere Personen eine Böschung hinaufkletterten. Der Vorfall ereignete sich an einer Stelle, wo die Bahnlinie parallel zum Ostfriesland-Wanderweg verläuft. Eine Polizeistreife suchte daraufhin den Bereich ab, fand aber keine Verdächtigen.

Das Blenden von Lokführern ist eine Straftat

Das Blenden von Lokführern mit Laserstrahlen ist strafrechtlich gesehen ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr. Seit einigen Jahren werden immer wieder auch Piloten von Flugzeugen oder Hubschraubern geblendet. Im Januar war eine Straßenbahnfahrerin in Bremen von einem Laserpointer geblendet worden.

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