Gifhorner Pilot starb nach Absturz mit Ultraleichtflieger

Gifhorn.  Der Wasbütteler war am Pfingstmontag bei einem Start in Brandenburg abgestürzt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig ermittelt.

Der Hobbyflieger stürzte in einem Ultraleichtflugzeug ab (Symbolbild).

Der Hobbyflieger stürzte in einem Ultraleichtflugzeug ab (Symbolbild).

Foto: Roland Scheidemann / dpa

Der Pilot eines Ultraleichtfliegers aus dem Kreis Gifhorn ist bei einem Start in Brandenburg abgestürzt und ums Leben gekommen.

„Die Maschine stürzte auf das Flugfeld und wurde völlig zerstört“

Die Polizeidirektion Ost in Frankfurt/Oder bestätigte, dass ein 61-Jähriger aus Niedersachsen das Opfer sei: Pfingstmontag sei auf dem Flugplatz Werneuchen gegen 11.45 Uhr ein motorisiertes Ultraleichtflugzeug abgestürzt. „Das Geschehen ereignete sich kurz nach dem Start. Die Maschine stürzte auf das Flugfeld und wurde völlig zerstört“, teilte Polizeisprecher Ingo Heese mit. „Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch am Unfallort.“

Hobbyflieger kam aus Wasbüttel

Wasbüttels Bürgermeister Hartmut Jonas bestätigte auf Anfrage, dass es sich bei dem Hobbyflieger um einen Wasbütteler Familienvater handele. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig ermittelt. Sprecher Germout Freitag sagte, die Behörde prüfe die Unfallumstände „und was zu tun ist, damit so etwas nicht wieder geschieht“. Ein Zwischenbericht sei in vier bis sechs Wochen zu erwarten. Erste Schritte seien die Prüfung der Pilotenlizenz und der Flugtauglichkeit des 61-Jährigen.

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