Schulen in der Region bekommen Kisten, die Zähne retten

Braunschweig.  In den Boxen ist eine Nährlösung, die verhindert, dass ein abgebrochener Zahn austrocknet. So kann er wieder eingepflanzt werden.

Die Projektmanagerin für Schulen des Braunschweigischen Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes, Sandra Hecker, übergibt die Zahnrettungsbox samt Infopaket an den Schulleiter des Lessinggymnasiums in Braunschweig-Wenden, Matthias Schröder.

Die Projektmanagerin für Schulen des Braunschweigischen Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes, Sandra Hecker, übergibt die Zahnrettungsbox samt Infopaket an den Schulleiter des Lessinggymnasiums in Braunschweig-Wenden, Matthias Schröder.

Foto: Braunschweigischer Gemeinde-Unfallversicherungsverband

Kannst Du Dich noch erinnern, dass Dir, vermutlich, bevor Du zur Schule gekommen bist, die Zähne ausgefallen sind? Das tat nicht weh und war nicht schlimm, denn das waren die sogenannten Milchzähne. Inzwischen sind Dir neue Zähne gewachsen. Die bleiben nun und sind kostbar, denn neue wachsen nicht nach. Wenn Dir einer dieser zweiten Zähne abbricht, solltest Du versuchen, ihn zu retten.

Dafür hat der Gemeinde-Unfallversicherungsverband nun alle 331 allgemein- und berufsbildenden Schulen in unserer Region mit Zahnrettungsboxen ausgestattet. Jede enthält eine Nährlösung, in die das Zahnbruchstück oder der Zahn gelegt wird. Die Nährlösung verhindert das Austrocknen und ermöglicht so das Überleben der Zellen über 24 bis 48 Stunden.

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