Die CDU Velpke will eine Arbeitsgruppe zum Thema Sportplatz

Velpke.  In seiner letzten Sitzung des laufenden Jahres berät der Gemeinderat Velpke über die Neuausrichtung der Bezirkssportanlage.

Sanierungsfall: die Sportanlage in Velpke.

Sanierungsfall: die Sportanlage in Velpke.

Foto: Archivfoto / Erik Beyen

Heute kommt der Rat der Gemeinde Velpke um 18 Uhr zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr im Ratssaal des Rathauses zusammen. Ein Thema auf der Tagesordnung ist die Neuausrichtung und Sanierung der Sportanlage in Velpke. Es geht um einen Grundsatzbeschluss. Und der dürfte, folgt man dem Positionspapier der Union, nicht strittig sein, denn: „Grundsätzlich begrüßt die CDU die Weiterentwicklung der Sportanlage in Velpke“, schreibt der Fraktionsvorsitzende Roland Sahr in einer Erklärung. Allerdings stellt sich die Union das anders vor, als von der Verwaltung empfohlen und der politischen Mehrheit, zumindest bislang, befürwortet.

Ganz oben auf der Wunschliste der CDU steht eine Arbeitsgruppe. Die soll sich aus jeweils einem Vertreter der SPD- sowie der CDU-Fraktion, einem Vertreter der Grünen, einem Verwaltungsmitglied sowie ein bis zwei Vertretern des Velpker Sportvereins (VSV) zusammensetzen. Einzusetzen ist die Gruppe durch einen politischen Beschluss. Ignoriert man diesen, hat es eine Arbeitsgruppe in dieser Form schon zur Vorbereitung der heute zur Debatte stehenden Beschlussvorlage gegeben. Allerdings war der Vertreter der Grünen, Heiko Klink, nicht dabei.

Die Arbeitsgruppe soll sich nach dem Willen der Union zunächst die Kosten und eine höhere Flexibilität vornehmen. Die geplante Tartanbahn könne um den geplanten Kunstrasenplatz gelegt und der Rasenplatz fallen gelassen werden. „Angesichts von vier weiteren Rasenplätzen beim FC Nordkreis beziehungsweise sieben weiteren Rasenplätzen in der JSG Nordkreis hielten wir dies im Zweifel für vertretbar“, schreiben Roland Sahr und Christian Meyer. Man gewinne so auch Platz für eventuelle andere Sportarten.

Eine weitere Forderung ist die Begrenzung der Kosten für die Gemeinde, begründet mit zuletzt angehobenen Realsteuersätzen. Aus diesem Grunde soll die Gemeinde Velpke mit dem Landkreis und der Samtgemeinde Velpke über Zuschüsse sprechen. Zudem soll der VSV Eigenleistungen erbringen. Und zuletzt geht es um den Umweltschutz: Das für den Kunstrasenplatz verwendete Material und dessen Belastungspotenzial soll unter die Lupe genommen werden. Im gleichen Atemzug brachte die Union in öffentlicher Sitzung eine Verlagerung der Sportanlage auf das offene Feld bei gleichzeitiger Nutzung des derzeitigen Areals für Praxen und Studios mit ausreichend Parkplätzen ins Spiel, dies vor dem Hintergrund eines möglichen Wachstums der Gemeinde sowie eines sich verändernden Sportverhaltens der Menschen. Bislang ist die Union mit ihren Anliegen gescheitert.

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