Kulturverein Lehre freut sich

Besucher strömen zum Kunsthandwerkermarkt nach Lehre

| Lesedauer: 3 Minuten
Am Wochenende fand der kunsthandwerkliche Markt an der Börnekenhalle in Lehre statt.

Am Wochenende fand der kunsthandwerkliche Markt an der Börnekenhalle in Lehre statt.

Foto: Dirk Fochler / regios24

Lehre.  Genießen, schauen und bummeln lautet die Devise an der Börnekenhalle. Der ausrichtende Kulturverein Lehre zeigt sich zufrieden.

Erst ein bisschen Bummeln und Shoppen, dann bei Kaffee und Kuchen oder einer Erbsensuppe in der Sonne sitzen - der erste Herbstmarkt in Lehre seit 2019 bot am Wochenende ein breites Angebotsspektrum. Deutlich mehr als 2000 Besucher an der Börnekenhalle zählte der Kulturverein Lehre als Ausrichter.

Parkplatznot und viel Publikum zwischen den Ständen der mehr als 30 Marktbeschicker – dieses Bild bot sich dem Betrachter an beiden Veranstaltungstagen. Auch aus den angrenzenden Landkreisen zog es Besucher nach Lehre. Die meisten Gäste kamen natürlich aus den acht Dörfern der Einheitsgemeinde Lehre.

Ausrichter und Marktbeschicker zufrieden

Viele waren mit dem Rad durch die Gemeinde unterwegs und legten einen Zwischenstopp an der Börnekenhalle ein. Bei vielen blieb wohl am Sonntag die Küche kalt. Stattdessen gönnte man sich eine Erbsen- oder Kürbissuppe, ein Fischbrötchen, eine Bratwurst oder eben ein Stück Kuchen. „Es war deutlich die Freude zu spüren, endlich mal wieder ungezwungen Bekannte oder Freunde zu treffen. Die Menschen saßen beisammen und genossen den Augenblick“, berichtete Olaf Kapke, zweiter Vorsitzender des Kulturvereins Lehre.

Zufrieden zeigten sich auch die meisten Marktbeschicker. „Es läuft gut, die Besucher sind in Kauflaune“, erzählten uns die Verkäufer auf Nachfrage. „Von Beginn an war der Besucherandrang groß. Nach den schwierigen Monaten der Pandemie wirkt der Markt hier schon ein bisschen befreiend für viele“, befand Karsten Bode aus Wendhausen, der diverse Honigprodukte im Angebot hatte.

Absagen, weil es keine Standflächen mehr gab

Regionale Erzeugnisse, egal ob Lebensmittel oder kunsthandwerkliche Produkte, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die Geschäfte von Korb- oder Bürstenmachern, von Herstellern von Küchenutensilien aus Holz, bei Blumengestecken oder herbstlicher Deko-Artikel, bei Wildspezialitäten oder vom Landwirt, der Käse und Wurst direkt vermarktet, liefen gut.

Nicht ganz zufrieden war Wolfgang Crackow, der Hausbriefkästen mit Dachbegrünung anbot. „Läuft nicht gut, ist aber nicht tragisch. Ich sehe das einfach als Werbeveranstaltung für meine Produkte“, erklärte Crackow, der den Weg aus Dähre bei Salzwedel nach Lehre fand. „Die meisten Aussteller kommen schon aus der Umgebung. Einige von weiter her. Wir mussten sogar einigen wenigen absagen, weil wir schlicht keine Standfläche mehr anbieten konnten“, berichtete Olaf Kapke.

Auch Vereine beteiligen sich

Auch sonst konnte sich der Kulturverein über mangelnde Unterstützung bei der Ausrichtung des Herbstmarktes nicht beklagen. So übernahmen die Handballer des VfL Lehre und der Stammtisch der Gewerbetreibenden aus der Gemeinde den Kuchenverkauf. Getränke verkauften der Liederkreis und der Reitverein aus Lehre, der Tierschutz hatte Erbsen- und Kürbissuppe im Angebot.

So zog Olaf Kapke schon vor dem Ende des Herbstmarktes 2021 ein sehr positives Fazit: „Super Wetter und Resonanz, viele zufriedene Besucher – so hatten wir uns das gewünscht.“

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