Telefonbetrug Nord-Elm

Telefonbetrüger ergaunern 17.000 Euro

Die Polizei warnt davor, Geld zu überweisen, um angebliche Gewinne ausbezahlt zu bekommen. Auf diese Masche war kürzlich auch ein 84-Jähriger aus der Samtgemeinde Nord-Elm hereingefallen.

Die Polizei warnt davor, Geld zu überweisen, um angebliche Gewinne ausbezahlt zu bekommen. Auf diese Masche war kürzlich auch ein 84-Jähriger aus der Samtgemeinde Nord-Elm hereingefallen.

Foto: Florian Kleinschmidt / Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Nord-Elm.  Ein 84-Jähriger überweist Geld, um einen größeren Gewinn ausgezahlt zu bekommen. Auch die Polizei kann ihn nicht vom Betrug überzeugen.

Wieder ist ein älterer Mann Opfer von Betrügern geworden. Zwischen dem 30. August und vergangenem Montag schafften es Unbekannte, von einem 84-Jährigen aus der Samtgemeinde Nord-Elm insgesamt 17.000 Euro zu ergaunern. Das schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Begonnen hatte laut Polizei alles mit einem Anruf, in dem Unbekannte dem 84-Jährigen vorgaukelten, bei einem Gewinnausschreiben 142.000 Euro gewonnen zu haben. Der Rentner glaubte den Anrufern, die sich in einem Telefonat als Rechtsanwalt, in einem anderen Anruf als Bankmitarbeiter ausgaben. Um den Gewinn zu erhalten, müsse der ältere Herr jedoch zunächst mehrere größere Geldbeträge via Online-Banking beziehungsweise per Überweisung anweisen und zusätzlich noch Bargeld an ein amerikanisches börsenorientiertes Finanzunternehmen zahlen.

Einer Bankmitarbeiterin fielen die Transaktionen des 84-Jährigen aus. Sie alarmierte die Polizei

Der Mann glaubte an all das Vorgetäuschte und habe diverse Transaktionen getätigt. Dies sei einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin aufgefallen, die sich mit der Polizei in Verbindung setzte. Als die Polizei bei dem Mann erschien und ihm erklärte, dass es sich um falsche Gewinnversprechen und Betrüger handele, habe der Rentner dies nicht einsehen wollen und betont, dass alles seine Richtigkeit habe. Auch ein hinzugezogener Verwandter habe den 84-Jährigen nicht überzeugen können. Letztendlich erklärte sich der Mann bereit, da er seine Kontodaten preisgegeben hatte, seine Konten sperren zu lassen.

Die Polizei ist sich sicher, dass der Rentner die ihm versprochenen 142.000 Euro niemals sehen wird, und warnt davor, Geldüberweisungen zu tätigen, um an angebliche Gewinne aus Lotterien oder Gewinnspielen zu bekommen. Außerdem warnen die Ermittler davor, Kontodaten an Fremde herauszugeben.

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