Helmstedter Schüler malen und schreiben Gedanken zu Corona

Helmstedt.  Im Gymnasium am Bötschenberg setzt das Projekt auch neue Sichtweisen auf das Leben frei. Es entstehen kreative Texte und Bilder.

Diese Arbeit stammt von Berenike Jensen (14) aus der Klasse 8a des Gymnasiums am Bötschenberg.

Diese Arbeit stammt von Berenike Jensen (14) aus der Klasse 8a des Gymnasiums am Bötschenberg.

Foto: Privat

Das Covid-19-Virus und der dadurch hervorgerufene Lockdown hinterlassen bei vielen Schülerinnen und Schülern Spuren, Fragen und Unsicherheiten, so das Gymnasium am Bötschenberg. Und weiter: Auf der anderen Seite können die Einschränkungen aber auch zu unterschiedlichen und neuen Sichtweisen auf das Leben führen und kreatives und innovatives Potenzial freilegen.

Gedanken, Gefühle, Fragen

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a am Gymnasium am Bötschenberg haben ihre ganz eigene Sicht auf die neue und ungewohnte Alltagswirklichkeit in Bildern dargestellt und mit verschiedenen Techniken ihre Gedanken, Gefühle und Fragen über das in den vergangenen Wochen Erlebte zu Papier gebracht, beschreibt die Schule. So entstanden beeindruckende kleine Texte und Kunstwerke, die auch über räumliche Grenzen hinweg wirken.

Die Frage und Beispieltexte

Im Mittelpunkt stand laut Pressemitteilung diese Frage: Was bedeutet Corona für die Schüler und Schülerinnen? Hier lesen Sie beispielhaft Antworten der Schüler. Corona bedeutet für mich/ist...

…auch mal etwas mehr Zeit für seine kreative Ader und seine Familie zu haben.

…eine Einschränkung, weil fast nichts mehr so ist wie früher. Die Spontanität ist weg, zum Beispiel kann ich nicht mehr so spontan mit Freunden ins Freibad, ins Kino oder irgendwo anders hingehen. Das Tragen der Masken ist auch unangenehm. Ich hoffe, Corona ist bald „weg“ und dass alles wieder „normal“ wird.

…fehlende „Freiheit“.

…Veränderung. Seitdem Corona da ist, ist alles anders. Wir sind eingeschränkt und müssen uns an Regeln halten. Für die Menschen ist es etwas „Schlechtes“, aber die Natur kann sich dafür erholen.

„Wir sollten es schätzen, dass es uns gut geht, dass wir alles zum Leben haben, was wir brauchen. Auch wenn zu Anfang die Zeit zu Hause mit Langeweile und Verunsicherungen verbunden war, ist es wichtig, dass es dem größten Teil gut geht.“

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