Hundebesitzer müssen in Hillerse mehr für ihre Vierbeiner zahlen

Hillerse.   Der Gemeinderat hat die Erhöhung der Steuern beschlossen. Auch dem Radwegebau in Volkse wurde zugestimmt.

Der Gemeinderat Hillerse beschließt die Erhöhung der Hundesteuer um rund ein Drittel.

Der Gemeinderat Hillerse beschließt die Erhöhung der Hundesteuer um rund ein Drittel.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Hundebesitzer müssen zukünftig für ihre Vierbeiner etwas tiefer in die Tasche greifen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, die Hundesteuer um rund ein Drittel zu erhöhen. Als Gründe hierfür nannte Martin Behm von der antragstellenden CDU-Fraktion die seit 2003 nicht mehr angepassten Sätze. „Unsere Recherchen haben ergeben, dass wir landkreisweit und auch im Samtgemeinde-Gebiet am günstigsten sind“, so Behm.

Beim ersten Hund werden für den Besitzer fortan 48 statt 36 Euro fällig, für den zweiten 96 statt 60 Euro sowie für jedes weitere Tier 120 statt 72 Euro. Der Satz für nach dem niedersächsischen Hundegesetz als gefährlich eingestufte Tiere bleibt bei 600 Euro. Steuerbefreit oder -ermäßigt sind für hilfsbedürftige Personen unentbehrliche vierbeinige Begleiter wie etwa Blinden- oder Therapiehunde. Steuermehreinnahmen will die Gemeinde in Kot-Sammel- und Tütenverteilstationen zurückfließen lassen.

Des Weiteren versammelte sich der gesamte Rat hinter dem SPD-Antrag, sich als Gemeinde mit 20.000 Euro am Bau eines Radwegs als Lückenschluss zwischen dem Volkser Sportplatz und Okerbrücke am Ortseingang samt Grundstück zu beteiligen. Gefördert werden soll das mit 140.000 Euro im Samtgemeindehaushalt veranschlagte Projekt zur Hälfte vom Landkreis, wie Gemeindedirektor Ralf Heuer berichtete. „Es ist eine super Sache, dass das seit Jahren geplante Vorhaben umgesetzt werden soll“, freute sich Arnt Hartig von der Bürgerinitiative „Ein Radweg für Volkse“. Bevor es losgehen könne, gebe es jedoch noch einigen Gesprächs- und Verhandlungsbedarf zwischen Verwaltung und Landkreis, so Heuer, der aber positiv gestimmt sei: „Die Beantragung von Fördermitteln läuft bereits“.

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