Haltestelle Ortsmitte in Päse wird verlegt

Meinersen.  Der Rat Meinersen beschließt in seiner jüngsten Sitzung, den neuen Haltepunkt schräg gegenüber zu platzieren.

Die Haltestelle Ortsmitte in Päse wird verlegt.

Die Haltestelle Ortsmitte in Päse wird verlegt.

Foto: Anja Alisch

Nach langer Diskussion im Bauausschuss hatte es dessen Vorsitzender schon prognostiziert: „Das wird den Rat noch beschäftigen.“ In der Sitzung am Donnerstagabend wurde dann die Lösung für die Verlegung der Bushaltestelle in Päse und einen zweiten Haltepunkt gefunden, der auch die Einwohner zufriedenstellt. Vorangegangen war auch ein Ortstermin.

Nach Ratsbeschluss wird die Haltestelle Ortsmitte nun rund 50 Meter in Richtung Norden auf die Kreisstraße (Brinkstraße) verlegt, der alte Standort bleibt als Wendeschleife. Der neue Haltepunkt soll schräg gegenüber liegen und wegen der engen Straßenverhältnisse nicht in die Siedlung geschoben werden. Auf beiden Straßenseiten ist die Anlage eines 20 Meter langen Kasseler Bords mit taktilen Elementen unproblematisch.

Erfreulich für die Anwohner von „Kols Wiese“ in Meinersen: Der Erstausbau kommt nun doch erst 2020. Der Rat schloss sich einem Antrag von Heinrich Beutner (CDU) an, noch abzuwarten und einen erneuten Versuch zu starten, um Fördermittel zu bekommen. Dies war im ersten Anlauf 2018 noch abgelehnt worden. Ziel ist, die Anwohner zu entlasten, die sonst 90 Prozent der Baukosten tragen müssten. Der Aufschub sei gut machbar, sagte Bürgermeister Thomas Spanuth (CDU): „Es ist eine Sackgasse mit reinem Anwohnerverkehr.“

Für mehr Mobilität stimmte der Rat für den Antrag der Gruppe CDU/FPD/Grüne, am Pendlerportal des Regionalverbands teilzunehmen, der eine Mitfahr-App anbietet. Dazu werden Bushaltestellen und Mitfahrbänke mitgeteilt. Der Vorteil: Das Angebot ist regional und bietet Sicherheit, weil beide Partner, Fahrer und Fahrgast, namentlich registriert werden. Parallel wird aber auch weiter mit einem Schüler des Gymnasiums verhandelt, der auch eine Mitfahr-App für Meinersen entwickeln könnte.

Geändert wird der Name für den vom Appelweg in Richtung Norden abzweigenden Teil des Rebenkamps in „Holzwiesen“. Darüber werden sowohl Rebenkamp und auch das neue Baugebiet Fahrenkamp erschlossen. Nötig wird dies, um Unklarheiten bei den Hausnummern zu vermeiden und eine weitere Ortsentwicklung nach Norden vorzuarbeiten.

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