Gifhorner Kinder malen 600 Herz-Bilder für Senioren

Annette Meyer-Kassner und Britta Bonkat sitzen inmitten der eingesandten Bilder.

Annette Meyer-Kassner und Britta Bonkat sitzen inmitten der eingesandten Bilder.

Foto: Familienbüro Gifhorn

Gifhorn.  Mit Herz-Bildern von Kindern wollte das Gifhorner Familienbüro älteren Mitbürgern eine Freude machen. Es entstanden knapp 600 Werke.

Das Gifhorner Familienbüro hat Bilder der Aktion „Ein Herz für Dich!“ prämiert. Kinder im Landkreis Gifhorn konnten Bilder „mit Herz“ für ältere Mitbürger malen, die aufgrund der momentanen Corona-Bestimmungen kaum besucht werden können. Bis zur Abgabefrist am 10. März wurden laut Veranstalter fast 600 beeindruckende Herz-Bilder an das Familienbüro geschickt.

20 Kunstwerke sind ausgelost worden

„Mit so einer großen Resonanz haben wir nicht gerechnet“, wird Britta Bonkat als Mitarbeiterin im Familienbüro in der Mitteilung zitiert. Die Absender waren demnach Einzelkinder, Geschwister, Schulklassen, Krippen- und Kita-Gruppen sowie Teams der offenen Ganztagsschule. Eine Prämierung des schönsten Bildes sei der Jury einfach nicht möglich gewesen, weil die Entscheidung unmöglich gewesen sei. So seien kurzerhand 20 Kunstwerke ausgelost worden, für jede Gebietseinheit des Landkreises zwei.

Die Schöpfer dieser Werke erhalten einen Preis, nämlich eine Tasche voller bunter Überraschungen: einen DRK-Rettungswagen als Bastelbogen, ein Natur-Quiz, einen Schoko-Osterhasen, ein altersgerechtes Spiel sowie ein Buch und einen Goldtaler von Schütte, gespendet von der Aktion „Helfen vor Ort e. V.“.

Die Kinderbilder werden Senioren übergeben

Die Kunstwerke der Kinder sollen zudem Bewohnern von Seniorenheimen und allein lebenden älteren Mitbürgern übergeben werden. Sie könnten die Kinderbilder beispielsweise in ihren Fenster hängen, damit auch vorbeigehende Spaziergänger etwas davon hätten.

Insgesamt, so heißt es abschließend, sei die Aktion „Ein Herz für Dich!“ ein voller Erfolg gewesen. Die Intention, eine „herzliche“ Aktion anbieten zu wollen, die die Generationen verbindet, sei geglückt, so Annette Meyer-Kassner, Koordinatorin des Familienbüros.

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