Waghalsiger Autofahrer (20) aus Meinersen muss zur MPU

Die Polizei im Einsatz (Symbolfoto).

Die Polizei im Einsatz (Symbolfoto).

Foto: jgfoto / stock.adobe.com

Gifhorn.  Er war noch in der Verlängerung der Probezeit, weil er zuvor mit alkoholisiert Auto gefahren war. Nun wird’s richtig teuer.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag führten Beamte der Polizeiinspektion Gifhorn an diversen Stellen im Stadtgebiet Geschwindigkeitsmessungen durch, heißt es in einer Polizeimeldung.

Dabei fiel einer zivilen Funkstreifenwagenbesatzung gegen 21.50 Uhr ein schwarzer Golf auf, der die Braunschweiger Straße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Der PKW wurde mit 109 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen, anschließend angehalten und kontrolliert.

Zu schnell in der Stadt: ein Monat Fahrverbot

Der 23-jährige Fahrer aus Gifhorner zeigte sich einsichtig und räumte sein Fehlverhalten ein. Dennoch erwarten ihn nun mindestens das Regelbußgeld in Höhe von 240 EUR, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein einmonatiges Fahrverbot.

Wenig später stellten die Beamten auf der Bundesstraße 188 in Höhe des Mühlenmuseums einen silberfarbenen VW Bora fest, der eine andere Verkehrsteilnehmerin grob verkehrswidrig und deutlich zu schnell überholte. Das Messgerät zeigte nach dem waghalsigen Fahrmanöver 113 km/h bei erlaubten 70 km/h an.

Idiotentest plus Punkte in Flensburg plus 190 Euro Bußgeld

Der 20-Jährige aus Meinersen, dessen Probezeit nur wenige Wochen zuvor wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss verlängert worden war, muss spätestens jetzt mit einer Medizinisch-Psychochologischen-Untersuchung (MPU, im Sprachgebrauch „Idiotentest“) rechnen. Hinzu kommen laut Polizeibericht mindestens zwei weitere Punkte in Flensburg und ein Bußgeldbescheid in Höhe von 190 EUR.

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