Der Gifhorner Kegelverein Club 13 feiert das 50-Jährige

Gifhorn.  Das Jubiläum wollten die Keglerinnen erreichen, nun denken sie aus Altersgründen über die Auflösung des Vereins nach.

Die Gifhorner Keglerinnen auf ihrer Bahn.

Die Gifhorner Keglerinnen auf ihrer Bahn.

Foto: Privat

Der Kegelverein Club 13 im Kegelbistro Nr. 1 Gifhorn feierte 50-jähriges Bestehen. Alles begann im Sommer 1969 als die Gymnastikdamen des MTV Gifhorn unter Gerda Neckel für den Sommer noch eine weitere Bewegungsmöglichkeit suchten, heißt es in der Mitteilung.

Neckel besorgte demnach im Hotel Broders eine Kegelbahn und ließ sich die Damen erst einmal an die Kugel gewöhnen. Und es war genau der richtige Ausgleichssport, dem sie sich fortan widmeten. 1970 war es soweit. Gerda Neckel, die heute mit 94 Jahren im Christinenstift lebt, machte den Damen den Vorschlag, ab sofort dem Club einen Namen zu geben.

Bis heute Treffen alle 14 Tage

Waren es Anfangs noch mehr Damen, wurden es später 13 Kegelschwestern, die sich bis heute alle 14 Tage treffen. Aus dem Hotel Broders folgte der Wechsel zum Kegelbistro von Peter Huchel, dem sie 24 Jahre treu blieben. Ilse Holtz führt den Club und hat die Zügel fest in der Hand. Leider seien mit der Zeit auch Kegelschwestern verstorben oder könnten aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zum Kegeln kommen, so dass zurzeit noch acht Damen im gesetzten Alter dabei seien. „Wir werden wahrscheinlich Ende des Jahres unseren Club 13 auflösen, weil einige schon gesundheitliche Probleme haben, aber wir wollten auf jeden Fall noch die 50 vollmachen“, so Holtz.

Und das wurde gefeiert. Es wurden alte Erinnerungen wach und es fand ein reger Gedankenaustausch statt. Statt auf die Bahn zu gehen, wurde eine ruhige Kugel geschoben. Nur zu einem Erinnerungsfoto betraten alle noch einmal ihre Kegelbahnen und waren in Gedanken bei ihrer Gründerin Gerda Neckel, heißt es abschließend.

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