Sportler standen um 6 Uhr vor dem Isenbütteler Fitnessstudio

Gifhorn.  Mitarbeiter und Kunden der Fitnessstudios freuen sich: Nach fast zehn Wochen endlich wieder geöffnet.

Nicole Tairi, Stella Arpert, Toni Forderung und Sören Durow freuen sich im Injoy-Fitnessstudio auf ihre Gäste. 

Nicole Tairi, Stella Arpert, Toni Forderung und Sören Durow freuen sich im Injoy-Fitnessstudio auf ihre Gäste. 

Foto: Dirk Kühn

Work-Life-Balance in Coronazeiten – das war und ist für viele Menschen nicht ganz einfach. Vor allem für jene, die mindestens zweimal in der Woche ins Fitnessstudio gehen. Fast zehn Wochen mussten sie darauf verzichten, verlegten ihre sportlichen Aktivitäten auf Waldlauf oder Radeln. Seit Montag sind die Fitnessstudios in Stadt und Kreis Gifhorn wieder geöffnet. Damit kehrt auch bei jenen, die ganz hinten standen in der Liste der Lockerungen, wieder ein Stück Alltag zurück.

„Unsere ersten Mitglieder haben wir bereits um 6 Uhr morgens begrüßen dürfen. Alle, die bereits da waren, sind glücklich und froh über die Eröffnung“, berichtet Helene Melcher, Chefin im „Meine Fitnesswelt“ in Isenbüttel. Es habe lang genug gedauert und viele konnten es kaum erwarten. „Für uns selbst war es eine lange Zeit. Wir hätten uns über eine frühere Eröffnung sehr gefreut“, so Melcher.

Gute Laune war auch im Injoy-Fitnessstudio in Gifhorn angesagt. Geschäftsführer Toni Forderung und sein Team mit Nicole Tairi, Stella Arpert und Sören Durow waren bestens vorbereitet. Viel Lob gab es von den Sportlern für die neu gestalteten Räume. „Wir haben den Shutdown als Chance genutzt und die Räume komplett auf links gedreht“, erzählt Forderung. Der Fußboden sei komplett erneuert worden. „Das ist während normaler Betriebszeiten gar nicht möglich“, sagt der Geschäftsführer.

Ähnliches berichtet Helene Melcher aus Isenbüttel. „Die Zeit haben wir sehr produktiv genutzt und haben das Studio von innen und außen gestrichen, die Umkleidekabinen sowie den Wellnessbereich verschönert und renoviert.“

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Richtig viel zu tun gab es in allen Studios dann ab Mittwoch, als klar war, dass sie ab Montag öffnen dürfen. Mails an die Kunden mit den Hygiene- und Abstandsregeln verschicken, Bodenmarkierungen anbringen, Hinweisschilder aufstellen. Der Mindestabstand zwischen den Sportgeräten muss zwei Meter betragen, beim Betreten und Verlassen müssen die Kunden Mundschutz tragen, die Mitarbeiter die komplette Zeit. Umkleide-, Dusch- und Waschräume dürfen nicht genutzt werden. Die Sportler müssen im Trainingsdress kommen, ein großes Handtuch für die Sportgeräte mitbringen, geduscht wird zu Hause.

Trotz allem: Endlich wieder geöffnet – „Das ist ein schönes Gefühl“, sagt Forderung. Ob das die Sportler nach einer Stunde Body Pump-Kursus am Dienstag morgen auch so sehen, bleibt abzuwarten. Der ein oder andere Muskelkater ist sicher nicht auszuschließen. So ist das halt nach fast zehnwöchiger Trainingspause...

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