Corona in Gifhorn: Alle Fakten auf einen Blick

Gifhorn.  Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis bleibt relativ stabil. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 48,7. Weitere Einzelheiten lesen Sie hier.

Eine Atemschutzmaske liegt in Meinersen an der Hauptstraße im Laub.

Eine Atemschutzmaske liegt in Meinersen an der Hauptstraße im Laub.

Foto: Reiner Silberstein

Neue Informationen, neue Lagen, alles ist anders – das Coronavirus hat unser Leben fest im Griff. Hier eine Übersicht der wichtigen Informationen aus Stadt und Kreis Gifhorn – Stand 2. Dezember 2020:

Anzahl der durchgeführten Tests: 6.564 (+ 170)
Anzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Gifhorn: 1024 (+ 15)
Im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbene: 8
Anzahl der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen: 86
Maßgebliche 7-Tage-Inzidenz des Nds. Gesundheitsamtes : 48,7 (+ 1,7) in Klammern zum Vergleich die Veränderung zum zuletzt gemeldeten Wert.

Der Landkreis hat seine Meldestrategie gewechselt. Seit 19. November werden die Fallzahlen zusammen mit der Inzidenz des Landes am Vormittag verkündet.

Seit 1. Dezember ist die neue Corona-Verordnung des Landes in Kraft, die bis 20. Dezember auch für den Landkreis Gifhorn gilt.

Einzelheiten wie Feuerwerksverbot an öffentlichen Plätzen und die Bekanntgabe,an welchen öffentlichen Bereichen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgeweitet wird, legt die Kreisverwaltung in den nächsten Tagen fest. Bis dahin gilt für alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin das oberste Gebot: Abstand halten und Kontakte verringern.

Konkret dürfen sich öffentlich und im privaten Rahmen nur noch fünf Personen treffen, wenn sie zu den engsten Angehörigen im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 1STGB zählen, oder aus maximal zwei Haushalten stammen. Kinder unter 14 Jahren sind davon jeweils ausgenommen.

Generell ist ab dem 1. Dezember das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Einzelhandel sowie im Dienstleistungsgewerbe in den Eingangsbereichen und den dazugehörigen Parkplätzen Pflicht. Die 7-Tage-Inzidenz ist hierfür nicht mehr ausschlaggebend (bisher war sie nur Pflicht ab einem Inzidenzwert von 50). Ebenfallsmüssen alle Arbeitnehmer eine Maske tragen, sofern sie nicht an einem festen Arbeitsplatzsitzen und dort den Mindestabstand einhalten können. Ausgenommen hiervon sind handwerklich und körperlich anstrengende Tätigkeiten.

Auf den Verkaufsflächen des Einzelhandels gibt es zudem eine Kundenbeschränkung. Diese richtet sich nach der jeweiligen Fläche. Bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche müssen jedem Kunden mindestens zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen. Für zusätzliche Flächen über 800 Quadratmetern gelten 20 Quadratmeter pro Kunde.

Bei den Schulen und Kitas richten sich die jeweiligen Maßnahmen weiterhin nach den 7-Tage-Inzidenzen, die das Land Niedersachsen täglich bekannt gibt. Neben den bisherigen Regeln trifft die neue Verordnung auch Vorkehrungen für den Fall, dass die 7-Tage-Inzidenz über 200 liegt. In den Kitas müssen die Betreuerinnen und Betreuer ab einem Wert über 200 eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sofern sie den Mindestabstand nicht einhalten können.

Für alle Schulen ab der 7. Klasse im Landkreis Gifhorn findet der Unterricht automatisch in getrennten Lerngruppen mit maximal 16 Personen statt, sobald die 7-Tage-Inzidenz über 200 liegt. Der Unterricht findet in dieser Form dann für 14 Tage statt, bis der Schwellenwert für drei aufeinanderfolgende Tage unterschritten wird. Zudem gilt während der Inzidenz über 200 an allen Grundschulen eine Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung.

Die Stadt Gifhorn hat ihr Hygienekonzept für das Rathaus aktualisiert: (Stand 20. Oktober)

Das Schutz- und Hygienekonzept wird für das Rathaus der Stadt Gifhorn, Marktplatz 1, 38518 Gifhorn erlassen.

1. Organisatorisches: Zur Eindämmung einer weiteren Verbreitung des Coronavirus werden im Rahmen des betrieblichen Schutz- und Hygienekonzeptes gern, der Niedersächsischen Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) vom 07.10.2020 (Nds. GVB1. Nr. 35/2020) folgende Auflagen vorgegeben:

2. Generelle Sicherheits- und Hygieneregeln

a) Eine persönliche Vorsprache im Rathaus erfolgt derzeit lediglich nach vorheriger Terminvereinbarung.

b) Personen mit einer Symptomatik, die auf eine Erkrankung an COVID-19 hindeutet (z, B. Fieber, Halsschmerzen, Husten) und/oder Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fäilen in den letzten 14 Tagen, werden vom Besuch des Rathauses ausgeschlossen.

c) Beim Zutritt ins Rathaus haben Besucherinnen und Besucher eine textile Mund- Nasen-Bedeckung oder andere geeignete Alternativen (Visier/Gesichtsschutzschild) zu tragen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Gifhorn tragen stets auf den Fluren und im Eingangsbereich bzw. im Foyer ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz und können diesen beim Einfinden im Büro, sofern ein Spuckschutz vorhanden ist oder der Mindestabstand nach d) eingehalten wird, abnehmen. Die Besucherinnen und Besucher haben diesen weiterhin zu tragen.

d) Der Mindestabstand zwischen Personen von 1,50 m ist einzuhalten. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Mund- Nasen-Schutz zu tragen.

e) Die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig im Foyer aufhalten, wird über die Anmeldung im Eingangsbereich des Hauptzugangs gesteuert und sollte 10 Personen nicht überschreiten. Der Einlass ins Bürgerbüro erfolgt gesondert über Terminvergaben und in einen separaten Eingangsbereich.

f) Die in der Anlage dieses Konzeptes enthaltene maximal zulässige Anzahl an Personen je Besprechungs- und/oder Veranstaltungsraum ist einzuhalten.

g) Sitzgelegenheiten sind so zu stellen, dass bei ihrer Nutzung der Mindestabstand gewahrt bleibt.

h) Neben der Information sowie im Eingangsbereich des Bürgerbüros sind Handdesinfektonsmittel bereitgestellt. Alle Besucherinnen und Besucher haben sich bei Betreten des Rathauses die Hände zu desinfizieren.

i) Die gängigen Hygieneregeln (AHA+L+A) sind zu beachten.

j) Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter Besucherinnen und Besuchern oder Personal zu ermöglichen, ist eine Dokumentation mit Angaben von Namen und sicherer Erreichbarkeit (Telefonnummer bzw. Anschrift) der Person und Anlass sowie Zeitpunkt des Aufenthaltes zu führen.

Eine Übermittlung dieser Informationen wird ausschließlich zum Zweck der Auskunftserteilung auf Anforderung gegenüber den zuständigen Gesundheitsbehörden erfolgen. Die Daten werden nach Ablauf eines Monats datenschutzkonform vernichtet. Es erfolgt eine Plausibilitätskontrolle. Bei Bedarf hat sich die Person auszuweisen.

k) In allen Räumen und Fluren ist eine ausreichende und regelmäßige Lüftung sicherzustellen. Eine Lüftung mit Frischluft wird in Büroräumen alle 60 Minuten für die Dauer von 3 bis 10 Minuten empfohlen. Besprechungs- bzw. Veranstaltungsräume sind spätestens nach 20 Minuten mindestens für den gleichen Zeitraum zu lüften.

l) Es findet täglich eine Reinigung der Kontaktflächen (z. B. bei Beratungstischen) statt.

m) Gegenstände, die von Besucherinnen und Besuchern in stark frequentierten Bereichen genutzt werden, werden regelmäßig desinfiziert.

n) Die Nutzung der sanitären Anlagen sowie der Aufzüge ist auf eine Person begrenzt.

3. Verpflichtung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher des Rathausesverpflichten sich zur Einhaltung und Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzeptes.

4. Veröffentlichung: Dieses Schutz- und Hygienekonzept wird auf der Internetseite der Stadt Gifhorn veröffentlicht und liegt zur Einsichtnahme an der Information bereit.

5. Inkrafttreten: Dieses Schutz- und Hygienekonzept für das Rathaus tritt mit Veröffentlichung in Kraft und gilt bis zur Aufhebung durch die Stadt Gifhorn.

6. Hausrecht: Gegenüber Personen, die o.g. Vorschriften nicht einhalten, wird konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht.

Folgende Informationen sind zuletzt am 7. September 2020 aktualisiert worden:

Kommen Sie aus einem Risikogebiet und wollen in den Landkreis Gifhorn einreisen?

Laut § 27 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus gilt:

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Niedersachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor ihrer Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Ein- und Rückreisende, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben und in den Landkreis Gifhorn einreisen, haben sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden.

Der Landkreis Gifhorn hat dafür ein Formular eingestellt, welches die Reiserückkehrenden ausfüllen müssen. Bitte geben Sie für die Kontaktaufnahme unbedingt Ihre Telefonnummer sowie eine E-Mail Adresse mit an!

Dieses Formular wird nach dem Ausfüllen und Absenden automatisch an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs „Gesundheit“ weitergeleitet. Daraufhin erhalten Sie zeitnah eine Rückmeldung.

Schicken Sie, sofern bereits vorhanden, Ihr Testergebnis unaufgefordert als pdf-Anhang per Mail an reiserueckkehrer@gifhorn.de. Sollte dieser keine personenbezogenen Angaben (mind. Name und Geburtsdatum) enthalten (z.B. App Screenshot), geben Sie eine eidesstattliche Erklärung für Ihr Testergebnis ab: „Hiermit erkläre ich, Name, Vorname, geb. am XX.XX.XXX, dass es sich bei dem vorliegenden Screenshot/Foto um mein Testergebnis handelt.“

Zusätzlich stehen der Landkreis für Fragen oder Beratungsbedarf unter den folgenden Telefonnummer 05371-828726 und 05371-828728 zur Verfügung: montags - donnerstags 09.00 Uhr - 15.00 Uhrfreitags 09.00 Uhr - 12.00 Uhr

Fragen beantwortet das Gesundheitsamt auch per E-Mail an reiserueckkehrer@gifhorn.de.

Wichtig: Es ist darauf hinzuweisen, dass ein einmaliger negativer PCR-Test kein Garant ist, nicht doch innerhalb der verbleibenden Inkubationszeit von 14 Tagen infektiös zu werden. Daher sollte besonders in sensiblen Bereichen (z.B. Onkologie, Pflegeeinrichtungen etc.) dem Arbeitgeber bzw. der Betriebsmedizin das Restrisiko bekannt gegeben werden, um die Einsatzmöglichkeiten von Reiserückkehrenden unter den Beschäftigten abzuwägen.

Alle Personen sind dazu verpflichtet, beim Auftreten von Krankheitssymptomen, die auf eine COVID-19 Erkrankung gemäß des Robert Koch-Institutes hinweisen, unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu informieren.

Mit Änderungen der rechtlichen Vorgaben für Reiserückkehrende ist voraussichtlich ab dem 15. September 2020 zu rechnen.

Wo können Testungen durchgeführt werden?

Testzentren an Flughäfen

Testzentrum Braunschweig

Hausärztinnen und Hausärzte

Wer muss in Quarantäne?

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Niedersachsen einreisen und sich vor der Einreise in einem Risikogebiet für Infektionen mit SARS-CoV-2 aufgehalten haben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Welche Gebiete Risikogebiete für Infektionen mit SARS-CoV-2 sind, wird durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt sowie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat festgestellt und durch das Robert-Koch Institut veröffentlicht.

Wer muss nicht in Quarantäne?

Nicht in Quarantäne muss, wer:sich in den letzten 14 Tagen vor seiner Einreise in Bundesrepublik Deutschland nicht in einem Risikogebiet für Infektionen mit SARS-CoV-2 aufgehalten hat und Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut bekannt gegebenen Staat durchgeführt und höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden ist. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren.

Was bedeutet Quarantäne?

Die Personen sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Regelbetrieb von Kindertageseinrichtungen

So lauten die Handlungsempfehlungen des Landkreises Gifhorn: Mit in Kraft treten der Niedersächsischen Corona-Verordnung zum 1. August, kehren vorbehaltlich des Infektionsgeschehens im Landkreis Gifhorn die Kindertageseinrichtungen in den Regelbetrieb zurück. Der Landkreis hat daraufhin die Träger der Kindertagesstätten im Kreisgebiet mit Handlungsempfehlungen ausgestattet. Die Rückkehr in den Regelbetrieb bedeutet im Wesentlichen, dass die rechtlichen Vorgaben des Achten Buches des Sozialgesetztes (SGB VIII) und das Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder in Niedersachsen (KiTaG) mit den Durchführungsverordnungen wieder eingehalten werden müssen. In Ausnahmefällen ermöglicht das Land Niedersachsen von den Personalstandards abzuweichen, wenn dies durch die Corona-Situation erforderlich wird. Somit sind Kinder wieder in ihren Regelgruppen zu betreuen. Der Betreuungsumfang entspricht damit grundsätzlich dem Standard vor dem Ausbruch des Corona-Virus.

Auch offene Gruppenkonzepte sowie die gemeinsame Nutzung von gruppenübergreifenden Räumlichkeiten sind wieder möglich. Dennoch empfiehlt sich die Aufstellung eines abgestimmten Nutzungsplans. Außerdem sollte die Betreuung der Kinder möglichst im Außenbereich stattfinden.

Kinder, die zu einer vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogruppe gehören, dürfen nach Einschätzung der Sorgeberechtigten und gegebenenfalls unter ärztlicher Rücksprache betreut werden. Hinsichtlich kranker Kinder haben die Sorgeberechtigten sicherzustellen, dass das Kind fieberfrei zur Betreuung kommt. Auch bei banalen Infekten und ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens (z.B. nur Schnupfen, leichter Husten) ist ein Besuch möglich.

In allen Kindertageseinrichtungen ist der „Niedersächsische Rahmen-Hygieneplan Corona Kinderbetreuung“ vom 24. Juli 2020 zu beachten.

Der Link zur Gifhorner Corona-App:

Viele Menschen, die sich mit dem Corona-Virus anstecken, berichten von Symptomen wie trockenem Husten, Fieber, Muskel-, Gliederschmerzen, Geschmacks- und Geruchsverlust. Wenn Ärzte und Gesundheitsamt einen Überblick darüber hätten, in welchem Ort gerade vermehrt gehüstelt wird, könnte das ein wichtiger Indiz dafür sein, wo sich Viren gerade verbreiten. Genau dafür hat Prof. Dr. med. Dietmar Urbach, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Helios Klinikum Gifhorn sowie externer Hochschullehrer an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, zusammen mit dem Wirtschaftsingenieur Sven Leiß eine App als Online-Umfrage entwickelt: „Covid-nein-danke“.

https://www.covid-nein-danke.de/

https://www.gifhorner-rundschau.de/gifhorn/article228931199/Gifhorns-Frauen-zeigen-mehr-Symptome-als-Maenner.html

Die wichtigsten Telefonnummern

Das Gesundheitsamt des Landkreises Gifhorn hat ein Bürgertelefon eingerichtet, es ist werktags zwischen 8 und 16 Uhr, an Samstagen und Sonntagen 10 bis 15 Uhr kostenlos über folgende Nummer erreichbar: (0800) 8282444 . Wer Fragen hat, kann diese auch an info-corona@gifhorn.de richten.

Helios Klinikum in Gifhorn erlässt sofortiges Besucherverbot

Die Helios Kliniken, zu denen auch die Standorte Wittingen und Gifhorn gehören haben eine kostenfreie 24-Stunden-Hotline eingerichtet: (0800) 8 123 456 .

Mit der Corona-Hotline folgt Helios den Empfehlungen nationaler Einrichtungen, wie dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Robert-Koch-Institut. „Der Erstkontakt via Telefon, speziell für Personen mit dem Verdacht auf das Corona-Virus, ist eine wirksame Maßnahme, um die Verbreitung zu verlangsamen und Aufklärung zu leisten“, so Helios-Geschäftsführer Enrico Jensch.

Gifhorns Landrat Andreas Ebel wendet sich mit einem Appell an die Bevölkerung!

Das Gesundheitsamt ist Ansprechpartner

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse des Landkreises Gifhorn tagt täglich. In dem Krisenstab sitzen Mitglieder aus dem Vorstand der Kreisverwaltung, sowie Mitarbeiter aus den Bereichen für Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen, Katastrophenschutz, Gesundheit und Öffentlichkeitsarbeit.

Grundsätzlich gilt weiterhin für diejenigen, die aus Risikogebieten zurückkommen, oder Kontakt zu anderen Personen hatten, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, dass sie sich nach telefonischer Abstimmung mit dem Gifhorner Gesundheitsamt direkt in häusliche Quarantäne begeben sollten.

Die Kreisverwaltung weist nochmals darauf hin, dass Abstriche erst dann erfolgen, wenn die unter Quarantäne stehenden Verdachtspersonen erste Symptome wie Unwohlsein, Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen oder Fieber zeigen.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Gifhorn ermittelt und veranlasst immer direkt mit Entnahme des Abstriches alle weiteren Schritte. Dazu gehört insbesondere, die Kontakte der infizierten Personen im Zeitraum von zwei Tagen vor dem Auftreten der Symptome zu ermitteln, um mögliche Ansteckungsketten zu unterbrechen. Das Gesundheitsamt ermittelt und kontaktiert betroffene Personen.

Hier gibt es Hilfe: #gemeinsamstark im Landkreis Gifhorn

Um die Angebote für aktive Nachbarschaftshilfe besser überblicken und koordinieren zu können, hat der Landkreis Gifhorn nun eine Online-Vermittlungsbörse aktiviert.

Zu finden ist diese auf der Homepage des Landkreises über die Kachel „Corona - Aktuelle Informationen“ und dann über #gemeinsamstark. Angesprochen sind mit dem Angebot der Kreisverwaltung freiwillige Helferinnen und Helfer. Hier finden Sie weitere Informationen

Hilfesuchende können dort ganz einfach ein Onlineformular mit ihren Angeboten ausfüllen . Die Anträge landen dann bei der Koordinierungsstelle zur Stärkung des Ehrenamtes. Je nach Passgenauigkeit werden dort Angebot und Nachfrage zusammengebracht. Ein Leitfaden, der ebenfalls auf der Homepage heruntergeladen werden kann, weist auf alle wichtigen Maßnahmen bei der Freiwilligenarbeit hin. Dazu gehören das Vermeiden von direkten Kontakten und das Einhalten der Hygienemaßnahmen

„Es wird besonders in diesen Zeiten deutlich, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Gesellschaft ist. Deshalb müssen wir genau jetzt zusammenhalten und aufeinander achten. Mit der neu geschaffenen Onlinebörse, die wir kurzfristig ins Leben gerufen haben, wollen wir das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, so Landrat Andreas Ebel.

Die Ehrenamtskoordinatorin des Landkreises, Stephanie Manske , ist für Anfragen telefonisch Montag bis Donnerstag: 9 bis 12.30 Uhr, sowie 13 bis 15 Uhr und Freitag von 9 bis 14 Uhr erreichbar.

Landrat Andreas Ebel ruft alle auf: „Helfen Sie denjenigen, die zu Risikogruppen gehören. Dies sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch Personen mit chronischen Krankheiten. Denn im Landkreis Gifhorn sind wir gemeinsam stark.“

Infos vom Landkreis zu den Themen

Ansprechpartner für Unternehmen und Arbeitnehmer

Was Reiserückkehrer nach ihrer Ankunft tun müssen

Wichtige Hinweise vom Landkreis Gifhorn:

Müllentsorgung: Für private Haushalte gilt: eventuell mit dem Coronavirus belastete Abfälle wie beispielsweise Taschentücher sollten in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen gesammelt und fest verschlossen in den „grauen“ Restabfallbehälter entsorgt werden. Das können beispielsweise Plastiktüten oder Mülltüten sein. Keinesfalls diese Abfälle einfach lose oder offen in die Abfalltonne werfen. Landrat Andreas Ebel: „Entsorgen Sie den Abfall, von dem eine Ansteckungsgefahr ausgehen könnte, in fest geschlossenen Plastik- oder Mülltüten. Damit schützen Sie Ihre Mitmenschen vor einer weiteren Ansteckung und wir können gemeinsam die Verbreitung des Coronavirus eindämmen.“

Cyberkriminalität – Vorsicht vor Betrügermails!

Wer E-Mails erhält, die angeblich von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder einer Sparkasse stammen, dem rät die Kreisverwaltung, besser zweimal hinzuschauen. Derzeit landen in vielen E-Mail-Postfächern fast täglich Nachrichten von Unternehmen, die etwa auf Einschränkungen ihrer Services, besondere Hygienemaßnahmen im Rahmen ihrer Produktion oder Rabatt-Aktionen hinweisen. Diese Aktionen nutzen Internetkriminelle besonders jetzt während der Coronakrise für sich, und starten gefälschte Aktionen über das E-Mail-Postfach, um persönliche Daten abzugreifen.

Unter anderem kursieren gefälschte E-Mails von der WHO mit einem Schadprogramm im Anhang. Auch Hinweise auf Filialschließungen der Sparkasse, in denen zu kriminellen Zwecken Kundendaten abgefragt werden, sind unterwegs. In anderen E-Mails werden etwa Atemschutzmasken und ähnliche Artikel angepriesen, um Daten abzugreifen oder potenzielle Kunden in Onlineshops zu lotsen, die nicht existieren. Ebenso versuchen Onlinebetrüger, Menschen zum Installieren fragwürdiger Apps zu bewegen, mit dem Versprechen, diese Programme würden sie über das Coronavirus auf dem Laufenden halten.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt daher folgende Tipps: Seien Sie vorsichtig bei E-Mails von fremden Adressen, die Links zu angeblichen Programmen für die Arbeit im Homeoffice oder zur Videotelefonie enthalten. Installieren Sie Anwendungen nur nach Prüfung und aus den Originalquellen, also beispielsweise den Appstores. Sehen Sie sich bei jeder E-Mail die Absenderadresse genau an. Keine seriöse Organisation, egal ob Finanzinstitut, Behörde oder Unternehmen, befragt Sie nach persönlichen Daten per E-Mail oder Telefon. Seien Sie immer skeptisch, wenn Sie auf diesen Wegen zu einer Eingabe aufgefordert werden. Löschen Sie im Verdachtsfall die betreffenden E-Mails und klicken Sie keinesfalls auf enthaltene Links. Ausweiskopien sollten Sie niemals per E-Mail übermitteln.

Einige Webseiten täuschen vor, von einem seriösen Unternehmen betrieben zu werden und verlangen, Daten zu hinterlegen, um über Neuigkeiten im Zusammenhang mit Corona informiert zu bleiben. Tun Sie dies nicht, sondern informieren Sie sich auf den offiziellen Seiten des Landkreises Gifhorn www.gifhorn.de oder www.facebook.com/LKGifhorn/ oder anderen vertrauenswürdigen Seiten wie z.B. dem Robert Koch Institut www.rki.de, dem Land Niedersachsen https://www.niedersachsen.de/Coronavirus oder dem Bundesgesundheitsministerium www.bundesgesundheitsministerium.de.

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