Rollkunstläufer des MTV Gifhorn zeigen den „Zauberer von Oz“

Gifhorn.  Auf Rollschuhen haben die Sportler am Samstag im Sportzentrum Süd vor rund 300 Zuschauern das Märchen „Der Zauberer von Oz“ neu interpretiert.

Ein besonderer Hingucker waren die ausgesprochen detaillierten Kostüme der Rollkunstläufer.

Ein besonderer Hingucker waren die ausgesprochen detaillierten Kostüme der Rollkunstläufer.

Foto: Christoph Exner

Rückwärtsfahren auf einem Bein, sanft übergehend in eine Pirouette – die Rollschuhläufer des MTV Gifhorn haben am Samstagabend im Sportzentrum Süd eine beeindruckend professionelle Vorstellung abgeliefert. Fehlerlos präsentierten sie ihr Können bei der als Rollschuhballett neu interpretierten Fassung des Zauberers von Oz.

Mehr als 50 Mädchen und ein Junge, verkleidet in sehr detaillierten, teils gekauften, teils selbst hergestellten Kostümen, fuhren übers Parkett. Immer abgestimmt auf die jeweilige Szene – etwa um eine Gruppe Mäuse oder ein Erdbeerfeld darzustellen. Vorbei an selbstgebauter Kulisse. In den Hauptrollen: Thien Sonnenberg, Celine Schneider, Melina Günter, Lisa Christmann, Aylin Vural, Junia Martel und Kerstin Waroch. Die jüngste der Fahrerinnen 4 Jahre, die älteste 19 alt.

Tanzeinlagen und Musik – von DJ Jan Biermann gespielte Stücke aus den 1940er Jahren bis heute – wechselten sich mit erzählter Geschichte ab. Auch die Dialoge wurden allein von der Erzählerstimme gesprochen. Das wirkte passig und war gut durchdacht – in Kombination mit den darauf abgestimmten Lichteffekten sorgte es bei den etwa 300 Zuschauern für die beabsichtigte Märchenstimmung.

Rollkunstläufer des MTV Gifhorn zeigen "Zauberer von OZ"

Vor rund 300 Zuschauern haben die Sporler am Samstag auf Rollschuhen im Sportzentrum Süd das Märchen „Der Zauberer von Oz“ neu interpretiert. Video: Christoph Exner
Rollkunstläufer des MTV Gifhorn zeigen "Zauberer von OZ"

„Wir haben seit vergangenem Sommer trainiert“, berichtet Trainerin und MTV-Spartenleiterin Rollkunstlauf Irene Panzilius. Bereits im Dezember habe es eine Aufführung geben sollen – die wurde dann jedoch verschoben. Für ihre Schützlinge ein bisschen mehr Zeit zum Üben, die sie eigentlich gar nicht nötig gehabt hätten. „Fast alle der Kinder sind Wettkampfläufer“, sagt Panzilius. Das Stück habe auch dazu gedient, den Rollkunstlauf bekannt zu machen. „Der Sport ist ganzjährig ausübbar. Das ist der Vorteil“, so die Trainerin.

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