8000 Euro für Braunschweigs in Not geratene Berufskünstler

Braunschweig.  Die „Braunschweigs Stiftung“ übergibt die Hilfe an den „Freundeskreis Bildender Künstler“. Der berichtet, dass der BBK-Kunstmarkt stattfindet.

Henning Borek (links) sowie (von rechts) Jan D. Radmacher und Klaus Schuberth von „Braunschweigs Stiftung“ haben dem Vorstand des Freundeskreises Bildender Künstler mit Wolfgang Mewes (Zweiter von links) und Karin Oesten eine Spende für Berufskünstler übergeben.

Henning Borek (links) sowie (von rechts) Jan D. Radmacher und Klaus Schuberth von „Braunschweigs Stiftung“ haben dem Vorstand des Freundeskreises Bildender Künstler mit Wolfgang Mewes (Zweiter von links) und Karin Oesten eine Spende für Berufskünstler übergeben.

Foto: Karsten Mentasti

Mit der größten bisher ausgeschütteten Einzelsumme hat „Braunschweigs Stiftung“ über den Verein „Freundeskreis Bildender Künstler“ professionellen Künstlern aus der Stadt unter die Arme gegriffen. „Braunschweigs Stiftung zum Andenken des 6. Fe-bruars 1794“ unterstützt Bürger in schwierigen Lebenssituationen, in die sie unverschuldet geraten sind.

„Viele Kunstschaffende haben schon in der ersten Phase der Corona-Pandemie sehr gelitten“, sagte Henning Borek, einer von elf Konservatoren der Stiftung, zu denen unter anderem auch Jan D. Radmacher und Klaus Schuberth gehören. Dabei hätten die Hilfen des Landes und des Bundes für Berufskünstler und andere Solo-Selbstständige oft nicht gegriffen, da sie nicht dafür gedacht gewesen waren, den Lebensunterhalt zu bezahlen, „also auch mal Brot und Leberwurst zu kaufen“, ergänzte Borek.

Bei der Suche nach Nutznießern für die Spende habe die Kulturdezernentin der Stadt, Anja Hesse, auf die professionellen Künstler hingewiesen, die im Bund Bildender Künstler (BBK) organisiert sind. „Einige der Berufskünstler leben sehr bescheiden“, sagte Karin Oesten, stellvertretende Vorsitzende des „Freundeskreises Bildender Künstler“, dem Förderverein des BBK. „Bei den Künstlern fielen nicht nur Ausstellungen aus, sondern oft auch deren Nebenjobs wie Lehraufträge an HBK oder Volkshochschule“, erläuterte sie. 8000 Euro spendete „Braunschweigs Stiftung“, dazu hatte noch der Ehemann einer Künstlerin Freunde zu Spenden aufgerufen, „so dass wir am Ende mit fast 10.000 Euro insgesamt 20 Künstler wenigstens etwas unterstützen durften“, so Oesten.

Ihr Vorstandskollege Wolfgang Mewes berichtete überdies, dass der vorweihnachtliche Kunstmarkt – Stand jetzt – zwar nicht wie sonst im kleinen Torhaus an der Humboldtstraße, wohl aber in der Halle 267 der Städtischen Galerie Braunschweig, Hamburger Straße 267, stattfinden werde. Öffnungszeiten sind täglich ab 11. Dezember (Eröffnung 19 Uhr) übers Wochenende (jeweils 11 bis 18 Uhr) bis 17. Dezember (jeweils 15 bis 18 Uhr).

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