Braunschweigs Dompredigerin hält digitale Andachten ab

Braunschweig.  Jeden Tag wendet sich Braunschweigs Dompredigerin Cornelia Götz in Zeiten von Corona per Videoandacht an die Gläubigen.

Dompredigerin Cornelia Götz hält in Zeiten von Corona digitale Andachten ab.

Dompredigerin Cornelia Götz hält in Zeiten von Corona digitale Andachten ab.

Foto: Norbert Jonscher / NJ

Zwischen dem Braunschweiger Dom als der bedeutendsten Kirche der Region und unseren Lesern besteht eine besondere Beziehung, nicht zuletzt durch den Gemeinsampreis. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise hat sich Dompredigerin Cornelia Götz bereiterklärt, Ihnen bis auf Weiteres täglich Andachtsworte zu widmen. Diese finden Sie in diesem Artikel auch als Video.

Die aktuelle Andacht: „Gott sieht Dich!“

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 12
Wort zum Alltag 13

Als unsere Kinder klein waren, haben wir abends vorm Schlafen gebetet und ich habe dann meine Hände, so wie es mein Vater bei mir gemacht hat, über denen kleinen Händchen meiner Kinder gefaltet. „Gib mir meine Hand“ hat mein Cousin das seltsam falsch und wunderbar richtig genannt. Dieser abendliche Moment war eine kostbare Gelegenheit, einzusammeln, was tagsüber geschehen war, sich, wenn es noch nötig war, wieder zu vertragen und zu vergewissern, dass niemand im Dunkel der Nacht ganz allein ist. Gott passt ja auf. Er sieht dich.

Eines Abends sind wir Eltern nach dem Zubettbringen zu den Freunden auf der anderen Straßenseite gegangen, um Doppelkopf zu spielen. Das Kinderzimmerfenster war im Blick. Alles ruhig, alles dunkel, alles gut.

Aber als wir dann spät abends heimkamen, fanden wir ein völlig verzweifeltes verweintes Kind vor. Es war aufgewacht und hatte gemerkt, dass keiner da ist und dann vertraut: Gott würde ja sehen, dass es allein ist und würde sich kümmern, würde dafür sorgen, dass wir heimkämen. Aber das passierte nicht. Zum Kummer über die schlechten Eltern kam der Zweifel, ob das stimmte mit dem lieben Gott, der mich sieht und nicht vergisst.

Später wurde die Sorge größer: Kann denn der eine Gott so viele Sorgen und Probleme gleichzeitig sehen und klären und sind meine Nöte dann wahrscheinlich gar nicht die wichtigsten auch wenn sie mich so sehr quälen?Es ist eine alte große Frage, die wunderbar in dem Musical „Anatevka“ besungen wird: „Ja, anderswo ist es noch viel schlimmer aber bitte Herr, guck doch einen Moment weg von den Krisen- und Kriegsgebieten dieser Welt, guck hierher, bitte!!!, das Pferd lahmt, die Frau macht nicht mit und die Tochter liebt den falschen Mann, bitte nur einen Moment – sieh hierher!!!“

Wird er das tun? Und zwar nicht im Sinne eines Controletti, der mich ständig all dessen überführt, was ich falsch mache, sondern als Einer, der mich im Blick behält, wenn ich mich verliere – im Dunkel der Nacht, in der Wüste meiner leeren Stadt, in den Sorgen um das was kommt.

Ich hatte schon erzählt von meinem Projekt, die Bibel abzuschreiben und nochmal genauer hinzuhören (Sie finden es auf der Domseite!). Inzwischen bin ich bei Hagar angekommen, Abrahams schwangerer Magd, die fortgelaufen war und in der Wüste gestrandet. Dort findet sie Gottes Bote, der ihr aufhilft und Mut macht. Und Hagar (eine Frau! – Freude muss sein in diesen Tagen) ist die Erste in der Bibel, die Gott einen Namen gibt. Sie nennt ihn: „Du, der hinschaut!“ oder mit Martin Luther: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Das tut er. Auch jetzt. Gerade jetzt.

Hier finden Sie ältere Andachten:

Zu Donnerstag, 2. April: „Besser zu zweit…“

Jetzt beginnt normalerweise die Hochzeitssaison.

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 11
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 12

Stattdessen haben wir nun die ultimative Bewährungsprobe ob es eigentlich miteinander klappt und wie das so geht, ganz dicht aufeinander. Wenn man nicht mit einer Freundin ins Kino oder ein bisschen shoppen gehen kann, wenn es ausfällt, mit den Kumpels aufs Stadion oder in die Sauna zu gehen, wenn man dafür am liebsten den ganzen Tag die Jogginghose anhat oder stundenlang was genau eigentlich macht – dann kann es schon ein bisschen nervig werden.

Dazu kommen Gewohnheiten des Anderen, die man nicht so schrecklich gut leiden aber in kleinen Dosen aushalten kann. Die Wohnung hatten wir eigentlich für größer gehalten als sie sich jetzt anfühlt und dass der Nachbar Klavier spielt, war mir bisher gar nicht aufgefallen. Und wer putzt jetzt eigentlich?

Und das alles ganzen Tag lang und morgen und nächste Woche auch noch...

Folgender Klassiker unter den Trausprüchen steht bei dem Prediger Salomo:

„So ist’s ja besser zu zweien als allein; denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe. Fällt einer von ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt! Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft. Auch, wenn zwei beieinanderliegen, wärmen sie sich; wie kann ein Einzelner warm werden? Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.“

Würde man den Spruch jetzt wieder aussuchen oder vielleicht doch eher was nehmen mit langmütiger Liebe, die niemals aufhört?

Ich finde den weisen Salomo noch immer gut: Ja, es ist gut, wenn man einen hat und lohnt, einander liebevoll anzusehen und froh zu sein, dass man nicht allein ist. Nicht nur für den Fall, dass es jetzt eine niederstreckt und sie ins Bett muss. Nicht nur für den Fall, dass der Schüttelfrost kommt - vom Fieber oder von der Existenzangst. Sondern für all die Momente des Tages, die man in der Hand hat und füreinander schön machen kann.

Und was ist es eigentlich mit der dreifachen Schnur? Vielleicht birgt sie dreifache Ja: das Ja zu einander, das Ja vor Gott und sein Ja in seinem Segen über uns. Damit sind wir gestartet. Das reißt nicht so schnell.

Und sollte die Schnur ausfasern und Verschleiß an Reibepunkten zeigen, dann lasst uns einander durch Gottes Augen sehen: nicht was vor Augen ist (die Jogginghose oder die ausgewachsene „Frisur“), sondern das Herz!


Zu Mittwoch, 1. April: „Kein Aprilscherz“

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 11
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 11

„Küssen kann man nicht alleine!“ singt Max Raabe. Und da hat er ja so recht!

Sich selbst zum ersten April veralbern, ist auch schwer – aber ich bin zuversichtlich, dass es irgendwem gelingen wird. Kanäle gibt es ja viele.

Und „das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber sagen.“ Genauswenig, wie wir uns in unserer eigenen Hand bergen können.

Umso besser, wenn es gelingt, einander Worte zu sagen, die trösten und befreien, die den Himmel aufreißen, das Herz erwärmen, Erinnerungen lebendig werden lassen, Tränen in die Augen treiben. Dann fühlt man sich lebendig und ist nicht so allein in seiner Virenschutzhaft.

Ich bekomme dieser Tage viele Mails und Briefe voller Zeichen und Worte, die ich mir selber nicht schicken kann. Einer malt eine Rose, eine erzählt von ihrem Leben und ein Dichter schenkt mir Verse:

„Ich tappe / im Dunklen / unerhört / dieses Licht / ich staune / das Glühwürmchen an“

Genau so fühlt es sich an. Im Dunklen tappen, nach der Türklinke tasten, am Himmel das erste Morgenlicht und im Kalender einen halbwegs realistischen Termin suchen. Und dann: ein Sternbild wiedererkennen, später am Morgen das Entenpaar beobachten, das immer an der Oker sitzt, noch später den alten Herrn, der seinen Hund ausführt und neulich den Nachbarn, der eine Kusshand durchs Fenster schickt.

Wer wollte da behaupten, es gäbe keine Glühwürmchen mehr!

Und immer wieder gibt es richtige Lichtblicke! Zum Staunen! Heute leuchtet es aus den Herrnhuter Losungen. Es sind Verse, die ich mir nicht aussuche, sondern die mich finden und treffen, gerade weil ich gar nichts dazu tun konnte, dass sie nun zu genau diesem Tag gehören.

Über dem ersten April 2020 heißt es aus dem Propheten Jesaja: „Ich will mich freuen über mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die des Klagens.“

Genau! Lasst uns Hoffnung schöpfen und freuen, es kommt Ostern und 100%ig werden wir auch irgendwann Konfirmation feiern und Stadtputz und Burgplatz-open-air und dann grillen wir am Nussberg in riesigen Runden! Kein Aprilscherz.

Zu Montag, 31. März:

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 10
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 10

Allmählich ahnt man, dass das alles hier eine Kraftprobe werden wird und unsere Fähigkeit, uns zu mit uns selbst und den Allernächsten zu arrangieren und trotzdem noch andere im Blick zu behalten, ihnen wenigsten ein bisschen nah sein zu können, dringend gebraucht wird.

Nicht zu wissen, wann es aufhört, sich einrichten zu müssen mit Verboten und Grenzen, die jetzt von den Regierungen gezogen werden, ist schwer – auch wenn der Verstand weiß, warum all das passiert und nötig ist.

Wie schwer und unerträglich muss das erst sein, wenn nicht Fürsorge sondern Ideologie hinter solchen Einschränkungen steht. Was müssen unsere Eltern und Großeltern gelitten haben, als die innerdeutsche Grenze dichtgemacht wurde und es überhaupt kein Indiz gab, wann das je aufhören würde. 28 Jahre lang konnte man nicht mal schnell in den Zug steigen und einander in den Arm nehmen. 28 Jahre lang konnte man nicht zusammenkommen, wenn eine im Sterben lag. 28 Jahre lang kein gemeinsames Geburtstagsfest, keine …

So schlimm wird es nicht werden. Merkwürdig, dass ich fast vergessen hatte, wie schwer man das aushält. Und wie gesagt, jetzt machen wir das freiwillig, weil wir wissen, es ist nötig und geht nur, wenn alle sich danach richten.

Im Psalm 18 heißt es – 1989 wussten das Viele: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“

Damals konnten wir das auf einmal wörtlich nehmen. Unglaublich! Jetzt hilft die Hoffnung auf genau diesen Mauern überwindenden und heilenden Gott und all das, was man damals wie heute auch tun kann: Nachrichten und Briefe schreiben, Bücher schicken, Puzzles, Witze, Fotos, Bilder. Und Gedichte.

Wieder einmal Bertold Brecht:

„Morgens und abends zu lesen

Der, den ich liebe / Hat mir gesagt / Dass er mich braucht.

Darum / Gebe ich auf mich acht / Sehe auf meinen Weg und / Fürchte von jedem Regentropfen / Dass er mich erschlagen könnte.“

Da ist alles drin! Die Bitte: Pass auf dich auf! Das Versprechen: ich tue es auch. Und ein Gebet: „Der, der uns liebt, hat uns gesagt, dass er uns braucht. Darum geben wir auf einander acht, sehen auf unseren Weg und lassen uns nicht von Regentropfen erschlagen. Denn der uns behütet, der schläft nicht.“

Morgens und abends zu beten.

Zu Sonntag, 29. März:

Allmählich verliert man das Zeitgefühl. Alles ist ja immer still und ruhig. Gestern wäre Sonntag gewesen, Judika. Ich hätte wegen der Sommerzeit grausig zeitig aufstehen müssen. Wir hätten Gottesdienst gefeiert mit Steinen und Dornen auf dem Altar statt Blumen. Es ist ja Passionszeit.

Schmerzlicher Konjunktiv mit dem man derzeit auch alle anderen Pläne behandelt: man hätte zu Ostern Besuch gehabt und vielleicht die Monetausstellung in Potsdam angeguckt. Naja vielleicht nicht direkt zu Ostern, zu viel zu tun - aber dieser Tage irgendwann. Hätte.

Irgendwas ist falsch daran. Irgendwie ist alles aus dem Gerütt gerade.

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 9
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 9

Obwohl dann doch: gestern ist Sonntag gewesen. Tag des Herrn. Auferstehung. Jede Woche neu werden wir – frei nach Goethes Osterspaziergang – „alle ans Licht gebracht.“

Der Predigttext für gestern und über dieser Woche steht im Hebräerbrief und es heißt: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ Ja, dem kann man uneingeschränkt zustimmen. In diesem Hier und Jetzt können die Stadt und wir nicht bleiben. Und ja, keiner weiß genau, wie das zukünftig hier aussehen wird, ob vertraute Orte dann noch weiter funktionieren, wie das die Stadt überstehen wird.

„Lasst uns nach draußen gehen!“ steht in meinen Materialien zur Predigtvorbereitung fettgedruckt. Da sind wir schon, ganz unfreiwillig. Rein in unser gewohntes Leben können wir derzeit nicht. Aber macht nicht genau das ein bisschen sensibler dafür, wo die anderen gerade sind? Wie sieht deren „draußen“ aus dem eigenen Leben gerade aus?

Der nächste Impuls in meiner Predigtmeditation heißt:

„Eingefrorenes Leben auftauen.“

Vor Monaten geschrieben und gedruckt, trotz Kälteeinbruch gestern, brennend aktuell! Darum wird es in jeder Hinsicht gehen müssen: „Eingefrorenes Leben auftauen.“ Irgendwann wird das öffentliche, das kulturelle, das schulische, das sportliche, das musikalische, das gastronomische Leben wieder auftauen! Das hoffen wir. Und jetzt, genau heute, gilt es aufzutauen, was im Dauerfrost geblieben wäre: Das Wissen, dass unsere Welt aus dem Gleichgewicht geraten ist, dass unser Leben Gefahr lief, Richtung und Sinn verlieren, dass unsere Herzen eingefroren waren gegenüber der Not derer, die schon die ganze Zeit draußen sind – dass wir den Weg nach Golgatha und in den Ostermorgen zum Leben brauchen, so oder so.

Und auch:

Auftauen und wahrnehmen, wieviel Wärme gerade jetzt möglich ist, wenn einer dem anderen sagt (kein Konjunktiv!): „Lass uns näher rücken. Grade jetzt.“

Zu Freitag, 27. März:

Zum Glück scheint die Sonne und sie wärmt. Kaum dass sie die Südwand des Braunschweiger Doms erreicht hat, füllen sich die Löwenbänke. Menschen sitzen allein oder zu zweit, sie sitzen auch auf den Stufen vor dem Südportal, an der Linde oder der Rose. Wer kann, lehnt sich an die warme Wand, viele haben die Augen geschlossen.

Die Fastenmail der evangelischen Kirche in Deutschland beginnt diese Woche mit Worten aus dem 62. Psalm: „Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.“

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 8
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 8

Ob die Menschen, die draußen vor dem Dom sitzen, das erleben?

Es sieht sehr friedlich aus, aber ich ahne, dass das für viele von ihnen doch nur eine Notlösung ist – wie das einsame Trainieren der Tänzer des Staatstheaters, damit die Kondition nicht schwindet oder das Büffeln zuhause falls doch auf einmal Prüfungen abgenommen werden sollten.

Ich vermute, manche Menschen hat genau diese Mauer angezogen, die Wand des Domes, in den man jetzt nicht rein kann. Von innen sind die Wände schon vollgesogen von Gesang und Gebet, Klagen und Dank.

Kann das, was die Menschen bewegt, nach innen durchdringen? Gedanken an die alten Eltern die im Pflegeheim sind und keinen Besuch bekommen können. Gedanken an die Kinder, die Zukunftspläne geschmiedet haben und nun nicht wissen, woraufhin sie leben sollen. Gedanken an Freunde, die keine großen Rücklagen und jetzt keine Einnahmen haben; wie soll man von der leeren Hand in den Mund leben? Gedanken an Ärzte, die Angst haben, über Lebenschancen entscheiden zu müssen oder an Schwestern, denen die Schutzmittel ausgehen und oft auch die Kraft.

Viele Gedanken, viele Sorgen und viele Stille ringsumher.

Es braucht viel Zuversicht und Glaubensmut, die Stille und den Stillstand dieser Tage aushalten zu können.

„Meine Seele ist stille zu Gott...“ Ist das nicht ein Kanon? Wie ging die Melodie eigentlich? Und während ich noch Töne in mir suche, kommen sie schon durch die warme Wand. Da übt jemand Orgel, spielt Choräle der Passionszeit und Osterzeit.

Kirchenmusiker des Doms sind im Moment auch ungewohnt auf sich gestellt, ohne Proben, Gottesdienste, Mittagsgebete und Konzerte. Aber sie üben und in den Nachmittagsstunden kann man es hören.

Wie endet der 62. Psalm eigentlich? „Gott ist unsere Zuversicht.“

Ja, so ist. Wo kam das grade her? Die Wand ist durchlässig.

Zu Donnerstag, 26. März

Eigentlich hätte ich dieser Tage mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden des Braunschweiger Doms in der Flambacher Mühle sein sollen. Wir hatten uns ein Programm überlegt, bei dem es nicht nur ein Geländespiel rund um die Teiche mit Bibelbiathlon und Mensch-ärger-Dich-nicht mit lebenden Figuren geben sollte, sondern auch einen thematischen Weg zum Abschluss der Konfirmandenzeit: Gott, Gebet, Taufe, Wüstenerfahrung, Gemeinschaft – was hat das mit mir und meinem Leben zu tun?

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 7
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 7

Eine Übung dabei wäre die Folgende gewesen: „Setzt euch hin und schließt die Augen, reist gedanklich nach Hause in Euer Zimmer und seht es Euch genau an: wie das Licht hineinfällt und sich im Laufe des Tages verändert, welche Bilder an den Wänden hängen, wie es auf dem Schreibtisch aussieht und darunter. Gibt es Pflanzen oder ein Aquarium, sitzt noch ein Teddy am Kopfkissen … Und wenn Ihr das vor eurem inneren Auge präsent habt, dann nehmt ein großes Blatt und malt einen Grundriss. Was ist wo?“ Man braucht ein bisschen Zeit dafür, vielleicht auch leise Musik. Wenn die Jugendlichen allmählich zuende kommen, dann fehlt noch eine Frage. „Wenn Gott in Deinem Zimmer wohnen würde oder wenn Du mit Gott in Deinem Zimmer reden wolltest – wo wäre sein Ort? Wo könntest du ihm nah sein? Male ein Dreieck mit einem Auge an diese Stelle! Und dann such dir zwei drei Leute aus der Gruppe, deren Zimmer Du nicht kennst und lass es Dir erklären und beschreiben!“

Meist wundern sich die Konfirmanden über diese Arbeitsanleitung. Aber dann versinken sie in ruhige Konzentration und später in ein tiefes Gespräch und entdecken, dass sie an ihrem Fenster oder an der Heizung auf dem Fußboden, im Bett oder mit ihrem Instrument tatsächlich einen Ort, eine Situation haben, wo sie ganz bei sich sein, ganz ruhig werden und in sich hören können. Sie halten es dann gar nicht mehr für so abwegig, dort Gott in ihr Herz und ihre Gedanken zu lassen, dort zu versuchen zu beten.

Jetzt – in Quarantäne und Zuhausebleibezeiten- wird diese Übung auf einmal für uns alle relevant. Wenn wir nicht in Kirchen gehen können, brauchen wir andere Orte, um Zwiesprache zu halten. Vielleicht im Garten oder nachts unterm Sternenhimmel, vielleicht am Küchentisch bei einer Kerze. Zum Jahreswechsel singen wir, was Dietrich Bonhoeffer aus der ungemütlichen Gefängniszelle nach Hause schrieb: „Lass warm und hell die Kerze heute flammen … / führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.“ Und er schließt: „Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ Jetzt auch, das kann man spüren, wo immer Sie sind.

Zu Mittwoch, 25. März:

An Zufall glaube ich nicht so sehr, eher an Fügung und manchmal auch daran, hier- oder dorthin geschoben zu werden, damit ich mich befasse, vorbereitet oder zur Stelle bin – auch wenn ich das gar nicht bemerke. Später, wenn es akut wird, staune ich dann. Dafür also…

So ist es mir jetzt ergangen.

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 6
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 6

Vor zwei Wochen war ich noch in der Woltersburger Mühle bei Uelzen. Dort gibt es ein Zentrum für biblische Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung, mit anderen Worten einen Ort an dem man sehr gründlich an biblischen Texten arbeitet und sie zugleich auf unsere aktuelle Situation hin befragt. Inwieweit spiegelt sich zum Beispiel in den biblischen Speisungswundern der wirkliche physische Hunger von Menschen, die ja in einem besetzten Land lebten und oft nicht wussten, wovon sie leben sollten.

Ich habe also dort ein Seminar besucht, in dem um die Sintflutgeschichte ging und den Klimawandel, um Naturkatastrophen, um Rettung und Untergang, um Eingeschlossene und Überlebende, um große Bilder und eine neue Erde.

Gedacht und geplant war das Thema natürlich im Kontext der großen ökologischen Fragen unserer Zeit. Aber dann ragte Corona immer dringender in unsere Diskurse. Schließlich bin ich eher abgefahren als ich eigentlich wollte, weil die Domsingschule geschlossen werden musste.

So kommt es, dass ich in diesen verwirrenden Tagen einen großen Vorrat an frischen Gedanken rund um die Noahgeschichte habe – ohne geahnt zu haben, wie schnell ich den brauchen werde.

Ein Wort aus dieser Geschichte, die wir auch in den Worten Martin Buber gelesen haben, geht mir nach – erst recht wenn man im Hinterkopf all die Gestrandeten hat, die auf Flughäfen und an Grenzen feststecken oder noch viel schlimmer, in den überfüllten Flüchtlingslagern: Die Bibel erzählt, dass Noah als er endliche ein bisschen Land sah, eine Taube rausließ, die aber zurückkam, weil sie keine „Ruhestatt für ihre Fußsohle“ fand.“

Was für eine unglaubliche Formulierung! Man ahnt, die Taube mit ihren kleinen Füßchen braucht nicht viel aber ohne einen Ort, an dem sie landen und ankommen kann, Ruhe finden, kann sie nicht leben. Den brauchen wir auch – für innen und außen. Und so paart sich in dieser besonderen Zeit die Dankbarkeit für ein geborgenes Zuhause mit der Sorge um die, die das nicht haben. Dabei sollte es bleiben, nicht eines ohne das andere, auch wenn wir eines Tages ans Weitermachen gehen werden.

Zu Dienstag, 24. März:

Nun ist also auch der Dom zu. Gestern kam die dringende Empfehlung der Landeskirche, die damit auf das behördliche Kontaktverbot reagiert. Bisher konnte man noch am vertrauten Ort eine tägliche Kerze anzünden oder innehalten mit den Sorgen und Hoffnungen dieser Tage.

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 5
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 5

Nun also kein Heilwerden unter den Augen des Imervard, kein Blick hoch zu den Knospen des Lebensbaumes. Nun gilt es auch in dieser Hinsicht Verantwortung wahrzunehmen, konsequent zu sein, auch wenn es weh tut.

Diese Maßnahme schmerzt. Mich auch. Das schmerzt mich fast mehr als der Wegfall der Gottesdienste. Die gibt es im Fernsehen und Internet in großer Zahl, man kann mitsingen und mitbeten. Aber die Wirksamkeit eines solchen Ortes, die Zuflucht zwischen den durchgebeteten Mauern, das lässt sich nicht so leicht nach Hause holen.

Und einmal mehr verschärft sich die Frage, wie es denen wohl gehen mag, die im Internet und den sozialen Medien unbehaust und fremd sind. Zuhause sitzend, und Gedanken in eine Kladde schreibend, die mir eine Freundin zu Weihnachten geschenkt hat, ist die nächste Seite auf einmal nicht leer für meine Worte, sondern bedruckt – offenbar auch für mich: „Freiheit meint nicht nur Religions- und Meinungsfreiheit. Auch Freiheit zum Schreiben. Freiheit zum Denken…“

Die Worte stammen von Mehrdad Sepehri Fard, der in den 1990ern aus dem Iran fliehen musste und seither christliche Hauskirchen unterstützt, die nur noch im Verborgenen praktizieren können. Ich bin von der Schmerzgrenze doch noch weiter weg als befürchtet. So schlimm ist es hier nicht.

Uns ist Begegnung verboten, nicht Glaubenspraxis. Wir können laut vom Balkon singen, denken und einander schreiben. Briefe gehen grade viele aus dem Dompfarramt raus. Und ich schreibe jeden Tag ein Kapitel aus der Bibel ab und stelle das, was ich dabei wahrnehme auf der Domseite ein.

Gestern schickte mir eine Frau ein Foto ihres Bibel-Schreibheftes und schrieb dazu: „Vor lauter Angst fällt mir das Lesen oft schwer, aber das Lesen um niederzuschreiben, schafft Ruhe in mir.“ Es geht doch noch viel mehr als ich in meinem Kummer dachte.

Zu Montag, 23. März:

In unserem Erker steht ein kleiner Feigenbaum. Als ich ihn gekauft habe, trieb er brav ein Blatt nach dem anderen und setzte Früchte an. Ich freute mich an seiner Geschäftigkeit. Mein Mann betrachtete das fleißige Bäumchen nicht ganz so liebevoll. Er hatte die sizilianischen Verwandten vor seinem inneren Auge und befürchtete, den Erker zeitnah an meinen grünen Freund abtreten zu müssen.

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 4
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 4

Aber dann wollte das Bäumchen nicht mehr. Die großen gefingerten Blätter fielen einfach ab und zwar im Sommer statt im Winter und das Stämmchen war nur noch eine traurige Erinnerung an seine frühere Kraft.

Eigentlich hätte es den Weg aller botanischen Misserfolge in die grüne Tonne nehmen müssen aber ich kann aus meiner Theologinnenhaut nicht raus und hatte Hemmungen. Denn Feigen sind nicht irgendwelche Pflanzen. Feigen gab es, so erzählt es das Alte Testament, wie Weizen und Granatäpfel im Land, wo Öl und Honig fließt.

Bei dem Propheten Micha heißt es: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und … ein jeder wird unter seinem Weinstock und seinem Feigenbaum wohnen.“ Und auch das Neue Testament macht am Feigenbaum fest, ob Zukunft möglich bleibt. In dem berühmten Gleichnis aus dem Lukasevangelium vom Feigenbaum, der einfach keine Frucht trägt und der deshalb abgehauen werden soll, bittet der Gärtner: „Gib dem Baum noch ein Jahr! Ich will ihn jäten und düngen! Vielleicht bringt er doch noch Frucht….“ Lass mich daran glauben, dass es anders ausgeht als jetzt aussieht! Lass mich mein Menschenmögliches dafür tun, dass dieser baum sich erholt.

Rainer Maria Rilke dichtete: „Gib mir noch eine kleine Weile Zeit, ich will die Dinge so wie keiner lieben…“ Es ist eine Bitte, die nicht übersieht, dass Dinge zu Ende gehen, dass wir Menschen ein Ende haben und die dabei doch ernst nimmt, dass man manchmal erst begreifen muss, wie schön und kostbar unser Leben ist. Der Gärtner sieht sehr wohl auch, dass sein Bäumchen nutzlos geworden ist – aber so muss es nicht bleiben! Es kann alles anders werden, neu und auch wieder gut.

Und tatsächlich: mein Feigenbäumchen treibt jetzt, ausgerechnet jetzt, wie verrückt. Es hat solche Kraft, dass ein hölzerner Äthiopier daneben vom Fensterbrett geschoben wurde. Klingt platt, ist aber wahr.

Zu Sonntag, 22. März:

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 3
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 3

Gestern kam eine Audiodatei aus London, ausgerechnet und deshalb erst recht schön! Unser Sohn hatte mit seiner Freundin für die verstreute Familie „Freude schöner Götterfunken“ eingespielt, damit es mitklingt, abends, zu den verschiedenen Fenstern raus. Ein Zeichen der Verbundenheit. Sie kommen dieser Tage aus allen Richtungen. Mal übers Smartphone, mal als Licht von der anderen Straßenseite.

Als Kind habe ich mit meiner Mutter regelmäßig nach dem Abendstern gesehen. Sie hatte dieses Ritual mit ihrer Mutter und Großmutter verabredet, die jenseits der innerdeutschen Grenze lebten. Unser Blicke würden sich treffen, natürlich, was sonst!

Es sind schwere Zeiten ohne Frage, man weiß nicht, wie lange wir uns so einrichten müssen und wie es dann weitergehen wird, schon gar nicht, wen und was wir dabei verlieren werden. Wir können wenig tun, außer zu machen, was uns gesagt ist und abzuwarten.

Eine Geschichte, die uns in dieser Situation mit allen verbindet, die die Bibel kennen, steht im ersten Buch Mose. Da zieht Noah mit seiner Familie und jeweils einem Paar aller Lebewesen in einen Kasten. Es ist kein steuerbares Schiff, sondern ein Zufluchtsort, den man nicht verlassen kann, weil draußen Unheil wütet. Noah nimmt Essbares mit. Auch hier gibt es also Vorratswirtschaft, denn es wird länger dauern. Darum muss er muss sich auch darauf verlassen, dass zwischen den Tieren das übliche Fressen und Gefressenwerden aussetzt, friedliches Beisammensein ist gefragt.

Das war mit bisher so nicht bewusst und es gibt noch mehr Details, die ich überlesen habe:

Nachdem Gott die Flut angekündigt hat, setzt er noch eine Frist von sieben Tagen, bis sie kommt. Das kann man als Inkubationszeit lesen, Zeit, in der man eine Gefahr ernstnehmen muss ehe man sie sieht.

Gott fordert den Noah auf, auch Samen mitzunehmen, denn die Gefahr wird weichen, er wird wieder säen und ernten können. Ein Zukunftsversprechen.

Und er setzt den Regenbogen in die Himmel. Wir alle haben ihn schon gesehen. Es ist Gottes Verbundenheitszeichen.

Zu Samstag, 21. März:

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 2
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag 2

Auf meinem Schreibtisch liegt ein Buch zur diesjährigen Fastenaktion „Sieben Wochen ohne Pessimismus. Sieben Wochen Zuversicht.“ Als die Aktion ausgerufen wurde, habe ich mich gewundert und fast ein bisschen geärgert. Das schien mir platt. Luxusprobleme einer überfressenen Welt…Heute klingt das – wie fast alles – anders in meinen Ohren.Wir werden Gelegenheit haben, uns gründlicher in Zuversicht üben zu können als wir bisher gedacht haben.

Sieben Wochen ohne Schwarzseherei und Panik, sieben Wochen ohne das Kolportieren dramatischer Gerüchte, sieben Wochen ohne Entmutigung. Das könnte uns herausfordern, wenn die gängigen Ablenkungen und Stabilisierungsmöglichkeiten fehlen: keine Chorprobe, kein Fitnessstudio, kein Kino, keine Sauna, kein Shoppen, keine Reisen, keine Besuche und auch kein Stress, keine Routine, keine übervollen Tage. Was dann?

„Ich hoffe auf Licht und es kam Finsternis.“ So steht es im Buch Hiob und so wurde es für diese vierte Woche der Passionszeit ausgesucht. Nicht gerade ermutigend! Erinnern wir uns: Hiob hatte seine Familie, seinen Besitz, seine Gesundheit verloren. Woraus schöpfte er Zuversicht? Woher nehmen wir, seine Zeitgenossen Hoffnung?

Die Hiobgeschichte scheut harte Wahrheiten nicht. Eine ist es, dass das Leid auf dieser Erde nicht aufhören wird. Ein Leben ohne Kummer und Schmerz wird es nicht geben. Auch wenn alles wieder „normal“ ist, wird es deshalb nicht sein wie vorher. Wir werden Spuren davontragen. Das ist noch keine Zuversicht. Das ist Realismus. Kann man trotzdem von Hiob Leben lernen in schwerer Zeit? Er wandelt Schmerz in Klage. Und andressiert sie an den einen Gott, den er fürchtet. Seine Furcht ist Gottesfurcht, nicht Menschenangst vor dem was kommt. So gibt er sich aus der Hand und übt Vertrauen.Für Hiob wird es ein Leben danach geben. In Fülle. So wird es auch für uns sein. Denn heute ist nicht nur Frühlingsanfang. Wir gehen auf Ostern zu. Immer weiter. Gehen Sie bitte mit!

Zu Freitag, 20. März:

Die Zeitung, diese Zeitung, ist einer meiner Alltagsbegleiter. Ich bin froh, dass sie nach wie vor morgens im Briefkasten liegt und mag mir nicht richtig vorstellen, wie es ohne wäre. Sie ist ein Resonanzraum zwischen uns allen, die wir uns sonst live und in Farbe begegnen und – tatsächlich! – berühren. Ein Raum für die Menschen der Stadt und der Region.

Auch der Dom ist solch ein Raum. Tag für Tag, inzwischen seit Jahrzehnten, schreiben wir eine Andacht und feiern sie, verteilen den Text in alle Himmelsrichtungen. Das tun wir noch immer. Tag für Tag. Jetzt hängt der Text im Schaukasten, steht im Internet, findet sich auf der App.

Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Leib Christi, Verbundenheit im Gebet und durch dieselben Worte – all das gibt es ja Gott sei Dank weiter und hat sich in Zeiten von Isolation und tiefster Einsamkeit bewährt. Man lese die Gefängnisbriefe von Dietrich Bonhoeffer oder James Graf von Moltke.

Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag
Dompredigerin Cornelia Götz - Wort zum Alltag

Trotzdem, so ein leerer Dom ist schwer auszuhalten. Texte vor leeren Bänken mögen Sie erreichen wie immer, gut so. Aber ohne dabei in Gesichter zu sehen, die nachdenklich oder erheitert, müde oder aufmerksam aussehen, vertraut oft, das ist schwer. Ich mache mir Sorgen um alle die, deren täglicher Weg in diese Andacht geführt hat, weil ihnen das im Leben hilft. Ich mache mir Sorgen, um all die Ehrenamtlichen, die den Dom offen halten und Führungen anbieten. Viele von ihnen zehren von dieser Aufgabe. Ich mache mir Sorgen um alle, denen es schwer fällt, allein die Hände zu falten. Dafür mag das Geläut helfen. Sie alle können wissen, dann stehe ich oder ein anderer Dommitarbeiter und betet das Vaterunser.

Das Verbot, Gottesdienste zu feiern, noch dazu in der Passions- und Osterzeit, trifft uns alle schwer. Es ist ja die zentrale Lebensäußerung unseres Glaubens, das Evangelium zu verkündigen, darauf zu antworten mit Gebet und Gesang, Abendmahl zu feiern. Wir tun das also die, die Gott beim Namen gerufen hat. Jede und jeden Einzelnen. Solche bleiben wir.

In den Herrnhuter Losungen heißt es für diesen Freitag aus dem 27. Psalm: „Der HERR deckt ich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes.“ Möge seine Hütte die Ihre sein und mögen Sie sich in Ihren Räumen unter seinem Schutz geborgen fühlen. Ich begleite Sie aus meiner Hütte heraus gern und wünsche Ihnen Gottes Segen!

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