Polizei rettet Hund aus überhitztem Auto

Wolfsburg  Halter werden ermahnt, die Gesundheit ihrer Tiere nicht aufs Spiel zu setzen.

Polizisten öffnen auf einem Parkplatz einen Kofferraum, in dem im Hochsommer ein Hund sitzt.

Foto: Susann Prautsch/dpa

Polizisten öffnen auf einem Parkplatz einen Kofferraum, in dem im Hochsommer ein Hund sitzt. Foto: Susann Prautsch/dpa

Die Polizei hat erneut einen Hund aus einem heißen Auto befreien müssen, um ihn vor Gesundheitsschäden oder dem Tod zu bewahren. Am Samstag war der Polizei gegen 12.25 Uhr ein laut winselnder Hund in einem Auto auf dem Parkplatz am Allerpark gemeldet worden.

Am Ort, so die Polizei, entdeckten dann die Beamten einen kleinen weißen Hund – winselnd und stark hechelnd in einem Fiat. Die Seitenscheiben waren lediglich einen Zentimeter weit geöffnet, die Außentemperatur betrug 23 Grad, das Fahrzeug stand in der prallen Sonne, beschreibt die Polizei.

Da sich im Umfeld kein Verantwortlicher finden ließ, eine Suche auf dem Familienfest im Allerpark sowie eine Durchsage im nahe gelegenen Badeland keinen Erfolg brachten, entschlossen sich die Beamten gegen 13 Uhr, die Seitenscheibe des Fahrzeugs gewaltsam zu öffnen und den Hund zu befreien. „Der kleine Vierbeiner war derart erfreut über die frische Luft und die damit verbundene Abkühlung, dass er den Beamten entgegen sprang und sogleich das Weite suchte“, heißt es im Polizeibericht.

Gut 75 Minuten, nachdem die Polizei per Notruf informiert worden war, kam die Halterin des Fahrzeugs. Sie war – wie sie sagte – „nur kurz“ mit ihrer Familie etwas essen gegangen. Der kleine Vierbeiner ist übrigens mittlerweile wieder zu seiner Besitzerin zurückgekehrt.

Wolfsburgs Polizei appelliert abermals an die Vernunft der Hundebesitzer, Tiere bei sommerlichen Temperaturen nicht im Fahrzeug zu lassen. Die Temperaturen im Auto, insbesondere in praller Sonne, potenzierten sich in kürzester Zeit auf Hitzegrade, die für Mensch und Tier lebensbedrohlich seien.

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