Bundesbürger essen weniger Obst
Braunschweig Die Deutschen essen zu wenig Obst und zahlen ungern viel dafür. Das beklagt die Fruchtbranche.
Demnach griffen die Bundesbürger 2011 noch seltener zu frischem Obst als im Jahr davor. Die Privathaushalte verbrauchten durchschnittlich 76,7 Kilogramm davon, das sind 210 Gramm am Tag und sechs Prozent weniger als 2010.
Die Preise stiegen nach Branchenangaben um gut vier Prozent. Gemüse kauften die Kunden hingeben häufiger. 2011 waren es pro Haushalt 61,9 Kilogramm, ein Plus von einem Prozent.
Generell seien die Preise für Obst und Gemüse in Deutschland zu niedrig, beklagt Verbandspräsident Dieter Krauß. Wenn es so weitergehe, werde das „wunderbare Sortiment“ in Deutschland schrumpfen, und die Exporte gingen in andere Absatzländer, wo Kunden mehr zu zahlen bereit seien. dpa
