Bretonisches Walnussgebäck
Braunschweig Heute verrät Patissier Günter Ognibeni seine Kreation eines bretonischen Walnussgebäcks.
Übrigens: Die Bretonen waren ein keltisches Volk, das sich in der Bretagne im Westen Frankreichs niederließ.
Das wird benötigt: 125 Gramm fein gemahlene Walnüsse, 180 Gramm Staubzucker, 100 Gramm Marzipan-Rohmasse, 3 Eiweiß, eine Messerspitze Zimt, Salz, Ingwerpulver nach Geschmack.
Die Herstellung: Das Eiweiß nach und nach zu dem Marzipan geben. Am besten mit der Hand verkneten. Zuerst ein halbes Eiweiß zugeben. Wenn alles glatt ist, wieder etwas Eiweiß dazu. So verfahren bis alles Eiweiß verbraucht ist. Wenn man zu viel Eiweiß am Anfang zugibt, können Klümpchen entstehen. Sollte das geschehen, so müssen Sie alles durch ein Sieb drücken.
Dann geben Sie die anderen Zutaten zu dem Marzipan und kneten alles so lange, bis es glatt ist. Die Masse sollte nun eine cremige Konsistenz haben. Sollte es etwas fester sein, so geben Sie noch etwas Eiweiß hinzu (man kann die Eiweißmenge nicht exakt angeben, weil die Eier auch verschieden groß sind).
Spritzen Sie mit einem Spritzbeutel und einer Lochtülle kleine ovale Häufchen auf ein Backpapier, legen eine halbe Walnuss auf und backen Sie bei 160 Grad Celsius. Wenn sie sich vom Papier lösen lassen, sind sie ausgebacken. Zu langes Backen macht das Gebäck hart und trocken.
Wenn Sie keinen Spritzbeutel haben, können Sie auch mit einem Teelöffel kleine Häufchen auflegen.
Wenn das Gebäck ausgekühlt ist, wird es am Rand mit Kuvertüre überzogen. Guten Appetit!
