Farfans Wechsel von Schalke zum VfL Wolfsburg ist fast fix
2011-01-31T00:05:00+0100Plötzlich wurde das alte Thema beim VfL Wolfsburg wieder ganz heiß: Jefferson Farfan ist so gut wie in Wolfsburg. Der Transfer hängt jetzt nur noch an seinem Verein Schalke 04.
Denn die Gelsenkirchener wollen Farfan nur ziehen lassen, wenn sie kurzfristig Ersatz für die rechte Seite bekommen. Hier sind allerdings die Verhandlungen mit Patrick Ochs von Eintracht Frankfurt schon weit fortgeschritten.
Alles sieht danach aus, als gebe der VfL den Peruaner heute als Neuzugang bekannt. Knapp 15 Millionen Euro wird er dann ins Ruhrgebiet überwiesen haben. Um 18 Uhr schließt sich auch das Transferfenster.
Während Wolfsburgs Geschäftsführer Dieter Hoeneß am Wochenende nichts zum Thema Farfan sagen wollte, wurde in Gelsenkirchen immerhin ein bisschen darüber gesprochen. Auf die Frage, ob ihm ein Angebot für Farfan vorliege, antwortete Schalkes Trainer Felix Magath viel sagend: "Das kann sein."
Der Spieler selbst tat auch nichts zur Zerstreuung der Wechselgerüchte. "Ich habe hier einen Vertrag, aber ich weiß nicht, ob ich bleibe. Es können viele Dinge passieren, es ist noch nichts klar", sagte Farfan. Anfang Januar war er verspätet im Schalker Trainingslager erschienen, damals wollte er sich eigentlich nur von Trainer und Kollegen verabschieden.
Das Wolfsburger Angebot lockte da bereits. Aber Hoeneß prüfte auch noch andere Optionen, nahm verschiedene Flügelspieler ins Visier (wir berichteten). Nun soll es doch Farfan werden.
Dabei war der heute 26-Jährige bereits einmal beim VfL durchgefallen: Anfang 2002 hatte er als Teenager den damaligen Amateurcoach Michael Krüger im Probetraining eigentlich überzeugt. Doch Manager Peter Pander und Cheftrainer Wolfgang Wolf entschieden sich dann doch gegen eine Verpflichtung, Farfan ging in die Niederlande zum PSV Eindhoven. "Nach nur einem Probetraining kann so etwas schon einmal passieren", urteilte Hoeneß am Samstag.
Der heutige Entscheider beim VfL hat sich Farfan deshalb genau angesehen, zahlreiche Erkundigungen angestellt. Entscheidend wird sein, wie Trainer Steve McClaren den gelegentlich zickigen Angreifer in den Griff bekommt. Um dessen Sprachkenntnisse ist es jedenfalls nicht so gut bestellt wie um seine Sprintfähigkeiten.




