Amnesty International kritisiert systematische Folter in Syrien

Kairo In syrischen Gefängnissen wird laut Amnesty International seit Beginn der Massenproteste gegen Präsident Assad systematisch gefoltert. In einem neuen Bericht erzählen Opfer von 31 Foltermethoden. Die Festgenommenen seien mit Stöcken, Gewehrkolben oder Fäusten geschlagen oder ausgepeitscht worden. In der Regel seien sie bis auf die Unterhosen ausgezogen worden. Manche mussten bis zu 24 Stunden draußen verbringen. Ein 18-Jähriger habe berichtet, dass die Sicherheitskräfte ihm mit Zangen ganze Fleischstücke aus dem Bein gezogen hätten. Auch Elektroschocks gehörten zur Befragungspraxis.

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