SPD-Kandidat Weil wirbt um Braunschweig
Braunschweig Der SPD-Kandidat Stephan Weil hat auf seiner Wahlkampf-Reise Station bei Braunschweigs Oberbürgermeister Gert Hoffmann (CDU) gemacht. Sein Versprechen: Ein Repräsentant der Region soll am Kabinettstisch sitzen.
Eine SPD-geführte Landesregierung würde die Interessen der Region Braunschweig stärker beachten als die gegenwärtige Landesregierung: Das versprach SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil am Montag bei einem Besuch im Braunschweiger Rathaus. Im Januar 2013 ist in Niedersachsen Landtagswahl.
„Ich bin mir der Bedeutung der Region Braunschweig für die Landesentwicklung sehr bewusst“, meinte Weil während einer Pressekonferenz mit Gastgeber Gert Hoffmann (CDU), Oberbürgermeister von Braunschweig. Weil ist Oberbürgermeister von Hannover. In einer Regierung Weil würde auf jeden Fall ein „authentischer Repräsentant“ der Region mit am Kabinettstisch sitzen.
Weil kündigte weiter an, dass die Landesregierung nach einem Regierungswechsel wieder in den Regionen vertreten sein werde. Dies werde in „abgewandelter, schlanker und moderner Form“ geschehen“, sagte Weil. Eine Rückkehr zu den von der CDU/FDP-Regierung Wulff aufgelösten Bezirksregierungen werde es nicht geben. Stattdessen werde es sich um einen Vertreter der Regierung an der Spitze einer kleinen Einheit handeln. Weil betonte weiter, für ihn sei klar, dass ein Vertreter der Braunschweigischen Landessparkasse in den Aufsichtsrat der Nord-LB gehöre. Den Konflikt habe er mit Verwunderung gesehen.
Wen wünschen Sie sich ab 2013 als Ministerpräsidenten für Niedersachsen - Stephan Weil (SPD) oder David McAllister (CDU)?



