Die Schreiber-Vielfalt

Braunschweig.  Leserbriefe, die nächste: Den Ombudsrat erreichten Wünsche nach mehr Vielfalt. Er begrüßt die Regeln der Redaktion, auch die zu begründeten Ausnahmen.

Der Ombudsrat der Braunschweiger Zeitung, Joachim Hempel und Thomas Roth.

Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Der Ombudsrat der Braunschweiger Zeitung, Joachim Hempel und Thomas Roth. Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Auf die Ombudsrats-Kolumne in der vergangenen Woche gab es einige Reaktionen von Lesern. Die meisten von ihnen begrüßten den Wunsch der Redaktion, möglichst viele Autoren auf dieser Seite zu Wort kommen zu lassen.

Allerdings wünschten sich einige eine größere Vielfalt der Leserbriefschreiber. Sie kritisierten dabei, dass eine kleine Zahl von Lesern es mit ihren Briefen immer wieder in die Zeitung schaffen würde.

Der Ombudsrat versteht diesen Wunsch nach Vielfalt und begrüßt es daher, dass die zuständigen Redakteure noch stärker auf die Einhaltung bestimmter Fristen achten werden. Für die Leserbriefseite gilt die von der Redaktion gesetzte Regel, dass der Brief eines Lesers erst dann wieder abgedruckt wird, wenn seit seiner letzten Veröffentlichung vier Wochen vergangen sind.

Ausnahmen kann es geben, aber nur in besonderen Fällen, etwa wenn sich eine rege Diskussion zwischen verschiedenen Lesern ergeben hat. Gibt es dann grundlegende neue Aspekte, sollte es die Möglichkeit zur Reaktion geben. Der Ombudsrat empfiehlt, diese Ausnahmen nur vereinzelt zuzulassen. Natürlich kann über Fristen, etwa wie oft ein Leser schreiben kann oder wie lange Briefe sein sollten, immer diskutiert werden. Der Ombudsrat sieht diese Regeln aber als sinnvoll an.

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