Werkstatt brannte – Sechs Autos gingen in Flammen auf
Wolfsburg Eine Werkstatt in einer Scheune geriet heute in Brand. Ein Mechaniker kam mit dem Schrecken davon – sein Kollege hatte weniger Glück.
Vermutlich bei Reparaturarbeiten geriet am Mittwochvormittag in der Stellfelder Straße eine als Werkstatt genutzte Scheune in Brand.
Gegen 10.45 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle der Berufsfeuerwehr in Wolfsburg ein. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen war ein 20 Jahre alter Mann aus Wolfsburg in der angemieteten Werkstatt mit Arbeiten an einem schrottreifen Volvo beschäftigt, als das Feuer ausbrach. Bei dem Versuch das Feuer zu löschen, zog sich der 20-Jährige Verbrennungen an beiden Unterarmen, dem Gesicht, sowie eine Rauchgasvergiftung zu. Er wurde mit einem Rettungswagen dem Wolfsburger Klinikum zugeführt, wo er stationär aufgenommen wurde. Ein 25 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Gifhorn war außerhalb der Scheune als der Brand ausbrach. Er alarmierte die Rettungskräfte, die mit einem Großaufgebot vor Ort waren und mit schwerem Atemschutzgerät gegen die Flammen vorgingen. Gegen 12.07 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Nachdem sich die ersten Rauchschwaden verzogen hatten, wurde sichtbar, dass neben dem Volvo noch weiter sechs Fahrzeuge den Flammen zum Opfer fielen. An der Scheune entstand nach ersten Einschätzungen der Polizei und Feuerwehr Gebäudeschaden. Der Brandort wurde von den Brandexperten der Polizei beschlagnahmt. Wie hoch der Gesamtschaden ist werden die Ermittlungen in den nächsten Tagen zeigen.
