Geschichten von Almkelied, Bullenclub und Holunderlikör
2010-10-29T23:55:00+0200
Der WN-Ortsteilabend: Ein informativer, unterhaltsamer Streifzug durchs Dorf
Von A wie Almke-Lied über B wie Bullenclub zu V wie Verkostung: Die Stippvisite der Wolfsburger Nachrichten in Almke zog mehr als 100 Besucher runter vom Sofa – und hinein in die Gaststätte! Thomas Parr, stellvertretender WN-Lokalchef, moderierte dort gestern einen Ortsteilabend mit sozialem, sportlichem und kulturellem Charakter.
Wieviel Leute in Almke leben, darüber schieden sich die Geister ein bisschen. Thomas Parr sprach von 744, Ortsbürgermeister Joachim Sievers, der von Geburt an im Ort beheimatet ist, von 760. Sei’s drum. In Almke lohnt sich’s zu leben, weil: "Man sehr gut miteinander auskommt, die Anbindung nach Wolfsburg in Ordnung und der Ort von einem Grüngürtel umgeben ist", lobte Sievers "sein Dorf". Einen kritischen Appell richtete er zum Schluss an die Bewohner: "Das Ortsbild könnte schöner wirken, wenn alle ihrer Pflicht zur Reinigung nachkämen."
Wie Almke in vergangenen Zeiten aussah, zeigten Fotos von den historischen Stützpfeilern. Unter anderem sind das die Kapelle – aus dem 15. Jahrhundert – und die ehemalige Schule. Ein Bauwerk des 19. Jahrhunderts. Eberhard Frey berichtete im Gespräch mit Moderator Parr über das "Projekt Almke", eine geschichtliche Spurensuche, die der Schauspieler Christian Bormann initiierte. Sie, soll als Dorf-Gemeinschaftsaufgabe, 2011 abgeschlossen werden.
Melodischen und tänzerischen Schwung brachten die Gesangs-Ensemble (Harmonia, Frauenchor, Chorgemeinschaft Almke/Neindorf) sowie die Tänzerinnen und Tänzer von Komet Almke in den Saal. Bei den Tänzen wurde bereits beim Einzug der Gruppen im Takt geklatscht – die Begeisterung der Akteure übertrug sich aufs Publikum.
Der informell-informative Streifzug durch den Ort führte über den Landwehrverein, den Schützenverein und die Feuerwehr bis zum Bullenclub. Und was die Verkostung angeht: Beflügelnder Holunderlikör wurde probiert.


