Bombenfund: Stadt bereitet Evakuierung vor
Wolfsburg Sollte am 5. August tatsächlich eine Fliegerbombe auf dem Werksgelände von VW gefunden werden, müssten viele Bereiche evakuiert werden.
Die Stadt bereitet sich auf eine mögliche Bombenentschärfung am 5. August auf dem Werksgelände von VW vor. Sollte sich der bisherige Verdacht als wahr erweisen, würde das weitreichende Folgen für rund 1200 Einwohner aus Kästorf haben. Sie würden dann evakuiert. Es geht um einen Radius von 1000 Metern rund um den Fundort an Halle 39 Vorübergehend geräumt würden auch das Ritz-Carlton und weitere, westlich gelegene Bereiche der Autostadt und der Mittellandkanal zwischen Fallersleben und Wolfsburg. Die Innenstadt und die ICE-Strecke wären nicht betroffen.
Die Evakuierung würde im Falle eines Bombenfundes an diesem Sonntag ab 13.30 Uhr beginnen und im Idealfall gegen 16 Uhr enden. Sollten die Untersuchungen ergeben, dass es sicht tatsächlich um eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg handelt, „wird das Problem auf jedem Fall an diesem Tag beseitigt“, betonte Dezernent Werner Borcherding. Für die betroffenen Kästorfer Bürger würde die Mehrzweckhalle zur Verfügung gestellt. Geräumt würden bei Bedarf die Straßen Allerweg 1-22, Alter Dorfstraße 1-24, Breiter Föhrd 2-10, Hirtenweg 1-22, Holzkampe 1-50, Im Wiesengrund 1-22, Im Winkel 1-7, Krebshorst 1-24, Leitschweg 1-17, Maschweg 3-30, Torfweg 1-12, Twetge 1-4 und Zu dem Balken 1-47.
