Eltern spendeten und bauten neues Haus auf
Oelber Auf Christkindlmärkten und Basaren haben Eltern 10 000 Euro eingenommen. Hiervon spendeten sie der Kita Oelber ein großes Spielhaus aus Robinienholz.
Vivian klettert vorsichtig die Leiter hinauf und schwingt sich dann auf die Rutsche. Die Spielgeräte auf dem Freigelände des Kindergartens am Schloss Oelber gehören zum neuen Haus aus Robinienholz mit zwei Spieltürmen, das sieben Väter um Michael Sperling in Eigenarbeit und mit Hilfe eines Kranes vor wenigen Tagen errichtet haben.
„Die Kindergarteneltern haben innerhalb von zweieinhalb Jahren 10 000 Euro bei den Christkindlmärkten und auf Basaren eingenommen und davon das neue Spielgeräte-Ensemble gekauft“, erzählt Kita-Leiterin Susanne Gerdes. Holzbau-Fachmann Sperling handelte beim Hersteller noch ein wenig den Preis herunter, der Sand wurde gespendet, obendrein gab die Tui-Stiftung 1000 Euro dazu, was unter anderem half, den Kran zu finanzieren. Stolz verkündet Gerdes: „Die Gemeinde musste keinen Cent dazugeben.“
Ein Teil des alten Häuschens, dessen Bretter nach 20 Jahren morsch waren, steht auf dem Rasen. Der Rest wurde entsorgt. „Das neue Häuschen ist aus unbehandeltem Robinienholz und soll laut Hersteller mehr als 20 Jahre halten“, freut sich die Kita-Leiterin, dass sie während ihrer Dienstzeit voraussichtlich kein neues Holzhaus mehr wird anschaffen müssen.
