Partnerschaft wird mit viel Fingerspitzengefühl ausgebaut
Helmstedt Seit 2008 unterhält Helmstedt eine Städtepartnerschaft mit dem türkischen Konakli. Seitdem wird der Austausch Schritt für Schritt ausgebaut.
Voller Begeisterung und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck ist die Delegation des Helmstedter Partnerschaftsvereins aus der türkischen Partnerstadt Konakli zurückgekehrt. Es war bereits die vierte Fahrt, die man seit der Gründung vor vier Jahren unternommen hatte. Der Austausch wurde in dieser Zeit ständig vorangetrieben. Seit Montag sind erstmals auch Schüler des Julianum in die türkische Stadt gereist. „Wir hoffen, dass sich diese Partnerschaft genauso toll entwickelt, wie wir es bei den anderen Helmstedter Partnerstädten erleben dürfen“, sagt Fatma Sönmez vom Helmstedter Partnerschaftsverein.
Schon jetzt ist die Delegation von der positiven Entwicklung der Partnerschaft überzeugt. „Uns hat eine ungeheure Gastfreundschaft erwartet. Unsere Delegation wurde voll in die Kultur eingebaut“, berichtet Joachim Scherrieble, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins. So durfte man beispielsweise bei der Parade des örtlichen Tourismusfests als Ehrengast mitlaufen und wurde überall mit offenen Armen empfangen.
Symbolisch für die Bemühungen beider Städte wurden dem Bürgermeister von Konakli und weiteren Würdenträgern Puzzles mit einem Foto des Juleum überreicht. „Als Zeichen dafür, wie viele kleine Teile zusammenpassen und zusammengehören, um ein großes Ganzes zu ergeben“, so Scherrieble. Auch bei einer Partnerschaft brauche man Geduld und Fingerspitzengefühl.
Die Mitglieder der Delegation schwärmen von der Reise. „Ich war begeistert von der Gastfreundlichkeit. Man kriegt fast ein schlechtes Gewissen, weil man glaubt, das gar nicht wieder zurückgeben zu können“, erzählt Delegations-Mitglied Dietmar Deutges. Er hat sich fest vorgenommen, bald selber Gäste aus Konakli aufzunehmen. Mitte Juli wird eine Delegation von Sportlern aus Konakli erwartet.
