0:3 - VfL chancenlos gegen Dortmund
2011-01-29T17:05:00+0100Der VfL Wolfsburg hat in der Fußball-Bundesliga gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund wenig ausrichten können. Die Mannschaft von Trainer Steve McClaren unterlag am Samstagnachmittag zu Hause mit 0:3 (0:2).
Überraschend konnte der Engländer zwar wieder auf Saschas Riether, Mario Mandzukic und Grafite zurückgreifen – doch Riethers Einsatz nach seiner Bänderdehnung im linken Knie kam eindeutig zu früh. Bereits in der 21. Minute musste der 27-Jährige wieder raus, es kam der schwache Thomas Kahlenberg.
Da stand es schon 1:0 für den BVB. Einen Traumpass von Nuri Sahin hatte Mario Götze von rechts weiter in die Mitte befördert, wo Lucas Barrios den halbhohen Ball abstaubte (2.). Immer wieder überrollte Dortmund die Wolfsburger, meist war Sahin der Antreiber. Glück hatte der VfL, als ein Götze-Schuss aus 23 Metern nur knapp vorbeistrich (22.).
Die besten Chancen für die Grün-Weißen hatte Diego in der der Anfangsminute per Freistoß und später mit einem tollen Weitschuss, den Roman Weidenfeller wegfausten konnte. Aus dem Spiel heraus fiel den „Wölfen“ wenig ein.
Kurz vor der Pause erhöhte der Tabellenführer auf 2:0. Nach einem Getümmel im Wolfsburger Strafraum schaltete Sahin am schnellsten, Peter Pekarik war noch am Ball, der dann von der Latte aber hinter die Linie sprang.
McClaren brachte Fabian Johnson für Mandzukic, der mit gebrochenem Zeh gespielt hatte – die defensivere Variante. Denn Youngster Akaki Gogia wartete auf der Bank.
In der 67. Minute reichte die Kraft dann auch bei Grafite nicht mehr.
Neuzugang Dieudonné Mbokani kam gleich zu seinem ersten Einsatz.
Es trafen
aber die Gäste: Eckball Sahin, abgewehrt, zurück zu Sahin. Der flankte scharf,
Neven Subotic verlängerte, Pekarik störte am zweiten Pfosten Mats Hummels
nicht.
Der BVB-Verteidiger machte das 0:3 aus Sicht des wehrlosen VfL (71.). Die einzige Wolfsburger Chance in der zweiten Hälte hatte Johnson, der eine Flanke Ashkan Dejagahs knapp verpasste (80.).
Ein bisschen sah es beim VfL nach einem Rückfall in längst verdrängte Hinrunden-Zeiten aus. Versteinert verfolgte McClaren den Abpfiff. Es gibt sicherere Jobs in der Bundesliga als seinen. Hoffen darf er allerdings auf den hochkarätigen Neuzugang Jefferson Farfan.




