In der Moschee
2011-05-31T11:51:00+0200Bei den Muslimen gibt es auch eine Bibel. Nur die Bibel für die Muslime heißt Koran. Der Gott heißt Allah und die Geschichten sind anders. Obwohl der Koran 600 Seiten hat, können einige ihn auswendig. Muslime beten 5 Mal am Tag: das Morgengebet am Sonnenaufgang, das Vormittagsgebet, das Mittagsgebet, das Abendgebet am Sonnenuntergang und das Nachtgebet.
Einige Christen gehen ja jeden Sonntag in die Kirche, Muslime dagegen am Freitag. Vor dem Gebet am Freitag in der Moschee gibt es eine besondere Art, sich zu waschen. Deshalb gibt es in der Moschee Wasserhähne. Man kann sich aber auch zu Hause waschen. Männer und Frauen beten getrennt. Der Bereich der Frauen ist kleiner, denn die Frauen kümmern sich um die Kinder.
Bei den Männern ist es erlaubt, kurz die Arbeit aufzuschieben und zu beten. Die Muslime feiern weder Weihnachten noch Ostern. Ihre Feste sind das Opferfest, die Reise nach Mekka und der Ramadan. Muslime beten nur in eine Richtung und zwar Richtung Mekka. Das islamische Kulturzentrum besteht aus dem Café, dem Kraftraum, dem Computerraum, der Bibliothek, einer Art Wohnzimmer, dem Waschraum, dem Besprechungssaal, der neben dem Café liegt. Zwischen den beiden Räumen ist eine Wand, die man schnell abbauen kann damit die Muslime mehr Platz haben, um ihre Feste zu feiern und der letzte Raum heißt Moschee. Dort betet man. Bilals Vater ist der Imam. Er hat uns geführt und alles erklärt.

