Max Herre brachte den Sommer mit nach Wolfsburg
Wolfsburg Black Music made in Württemberg – Das Stuttgarter Soul- und Hip-Hop-Mastermind Max Herre brachte mit Joy Denalane das Wolfsburger Hallenbad zum Brodeln.
Es wird endlich Sommer. Max Herre liefert den Soundtrack dazu, im Hallenbad ausgerechnet. So heißt das schicke umgebaute Wolfsburger Kulturzentrum.
Der 39-jährige Stuttgarter steht für Black Music made in Württemberg, Fanta-Vier-Dunstkreis, und er hat eine fähige Band mitgebracht, sowie, bejubelt von 500 Fans, Joy Denalane. Eine bildhübsche Sängerin, Mutter seiner Söhne, mit der er auch wieder liiert ist, nach mehrjähriger Trennung.
Das musikalische Kollektiv zieht eine sehr entspannte Show ab, locker groovt die Rhythmus-Sektion, ein Keyboarder und ein DJ steuern ein wenig Elektronika bei, Herre, Denalane und Grace, eine weitere wohlgeformte Soulstimme, singen sanft und seelenvoll. Sie streuen ein wenig Reggae ein, und Hip-Hop, einen erdigen, handgemachten. Der trotzdem auch mal abgeht, wofür vor allem Afrob sorgt, noch so ein Bühnentiger.
Mittlerweile auch der Stuttgarter Four-Music-HipHop-Szene einverleibt, mit ein paar Jahren Lebenserfahrung in der Braunschweiger Weststadt.
Die vierköpfige Sängerkolchose um Herre agiert nahezu gleichberechtigt. Nahezu, entspannt zurückhaltend im Zentrum agiert dann doch Meister Herre, ein 14-tagebärtiger Schlaks mit dunklen Locken, halb versteckt unter der obligatorischen Soulmanmütze.
Das Musikerkollektiv spielt sich sanft groovend durch das schon beträchtliche Oeuvre des 39-jährigen Herre, von Stücken des frisch gepressten neuen Albums „Hallo Welt“ bis zurück zu alten Perlen wie „Anna“ von 1997. Gut zwei Stunden geht das so, das Hallenbad brodelt.

