Auf Kosten der Allgemeinheit
BerelWeitere Leserstimmen zu „Piëch ist ein Außerirdischer“ vom 16. Juni:
Die Kritik ist voll berechtigt. Die gleichen Gedanken hatte ich nach den Berichten über den Aufsichtsrat von VW. Wie kann es angehen, dass hier einzelne ein ganzes Werk, das in zirka 60 Jahren von mehreren fähigen Managers (mit weit weniger hohen Gehältern) und insbesondere tüchtigen Mitarbeitern aus einer ganzen Region aufgebaut wurde, für die eigene Selbstherrlichkeit benutzen.
Am unerhörtesten ist, dass nach ständigen Veröffentlichungen von Millionen- und Milliarden-Gewinnen durch steuergesetzliche Spitzfindigkeiten 1,5 Milliarden Euro Steuern auf Kosten der Allgemeinheit, die diesen Gewinn erst möglich gemacht hat, gespart und in die eigene Tasche gesteckt werden sollen?
Marlies Burgdorf, Berel
„Heiliger Stier“
Natürlich hat Bundestagspräsident Lammert recht: der Erfolg heiligt eben nicht alle Mittel! Lammert hat sich schon oft mir heiligen Kühen angelegt, jetzt traut er sich an einen - jedenfalls in unserer Gegend - heiligen Stier. Der mutige Herr Lammert ist ein Glücksfall für unsere Republik.
Peter Mühlradt, Braunschweig

